Heimatwettbewerb 2021 - online version

Die in schriftlichen Urkunden erfasste Geschichte des gesuchten Dorfes beginnt in den Jahren 772/773 n. Chr. mit den Schenkungen hochadeliger Damen aus ihren Besitzungen an das Kloster Lorsch. Die eigentliche Geschichte hat wohl schon früher begonnen. Entlang der Elsenz sind spätestens nach der Verdrängung der Römer aus dem Elsenzgau Siedlungen der damals ansässigen Kelten und Franken entstanden. In diese Zeit fällt mit ziemlicher Sicherheit die Gründung des fränkischen Urdorfes. Durch die Zugehörigkeit zu zwei Adelsgeschlechtern wurde das Dorf in zwei Hälften geteilt. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts hatte sich hier an der Herrschaft derer von Gemmingen und Greck von Kochendorf nichts geändert. Für die Entwicklung der örtlichen Gemeinschaft war dieser Zustand jedoch nicht förderlich. Die Jahre 1805 und 1812 brachten für den Ort zudem bedrückende Einquartierungslasten durch die französischen Heere, die ihren Weg durch den offenen Kraichgau nahmen. Im Jahre 1919 endet schließ­lich die Zeit des Großherzogtums und damit der Grundherrschaft durch die Badische Landesverfassung, in der Baden als demokratische Republik manifestiert wurde. Die Gemeinde liegt heute im Herzen des Kraichgauer Hügellandes und hat sich von einer ehemals landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einer attraktiven Wohngemeinde gewandelt.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie lautet die Hausnummer des abgebildeten Gebäudes ?

 

Frage 3       Wie lautet die Jahreszahl über dem Tor ?

Bis zum Eindringen der Römer nach Christi Geburt war diese Gegend fast verödet. Die ältesten Siedlungsfunde umfassen neben den Überresten eines römischen Gutshofs auch den Matronenaltar, der sich heute im Badischen Landesmuseum befindet. Zur Zeit der Franken bestand an der Stelle des Ortes vermutlich eine Bauernsiedlung. Im weiteren Verlauf des Mittelalters entstand auf dem Bergsporn oberhalb des heutigen Ortes die ehemalige "Sperrveste", die im 13. Jahrhundert zur Wehrburg ausgebaut und 1319 als Reichslehen der Herren von Venningen erstmals erwähnt wurde. Aus Urkunden geht hervor, dass wohl in dieser Zeit der Ort am Hang unterhalb der Burg als Burgweiler entstand. Der gesuchte Ort war schon im 13. Jahrhundert eine der ältesten Stammbesitzungen der Familie von Venningen und damit ein Bestandteil des Ritterkantons Kraichgau. Die Burg wurde dann im 16. Jahrhundert ausgebaut und um eine Vorburg erweitert. Die Wandmalereien im Palas datieren von 1516, das „Herrenhaus“ mit Treppenturm in der Vorburg wurde durch Erasmus von Venningen 1538 erbaut, der Erker am Palas stammt von 1561, während der äußere Turm später erbaut wurde. Bis 1901 führte der Ort den lateinischen Großbuchstaben N mit einer Krone im Wappen.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie lautet die Jahreszahl ueber dem Durchgang des äußeren Turmes ?

 

Frage 3       Was steht auf dem Schild am Durchgang rechts ?

Das gesuchte Dorf liegt in der Hügellandschaft des Kraichgaus in einem Seitental des Eschbachs, der weiter südwestlich in den Kraichbach mündet. Erstmals urkundlich im Lorscher Codex erwähnt wurde der Ort im Jahre 770 anlässlich einer Schenkung. In der Folge erlangte das Kloster Lorsch umfangreichen Besitz am Ort. Im Spätmittelalter vergaben die Grafen von Katzenelnbogen die Ortsherrschaft an die Herren von M....... , die den ritterschaftlichen Ort innerhalb des Ritterkantons Kraichgau bis 1805 beherrschten. Im Jahre 1525 verwüstete der „Kraichgauer Haufen“ des Anton Eisenhut das sich ebenfalls im Ort befindende Wasserschloss. Zahlreiche ortsansässige Bauern waren daran beteiligt. Es wurde von 1529 bis 1539 neu als dreistöckige und dreiflügelige Anlage im Stil der Renaissance errichtet. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg am 2. April 1945 durch einen Tieffliegerangriff zerstört. Die seitdem überwachsene Ruine wurde erst nach 1991 wieder freigelegt und gesichert. Südöstlich oberhalb des Wasserschlosses befindet sich die im Bild gezeigte Burg. Dies ist ein zweiter Herrensitz, der 1569 erbaut wurde und im Kern auf ein älteres Bauwerk zurückgeht. Das Hauptgebäude ist bis heute erhalten. 1806 fällt das Dorf an das Großherzogtum Baden. Am 1. September 1971 kommt es zur Gründung einer neuen Stadt durch Vereinigung mit 8 weiteren Orten.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Was stellt das Relief am Brünnlein im Schlosshof dar ?

 

Frage 3       Wann wurde das Schloss bis auf die Grundmauer zerstört ?

Am 1. Januar 1974 wurde die aus drei Ortsteilen bestehende Gemeinde in Anlehnung an das alte Nidelingen umbenannt. Diese ehemalige Siedlung lag auf der Gemarkung Göbrichen und galt bereits seit dem Jahre 1370 als völlig zerstört. Auf einer ca. 80 km² großen wasserarmen Karsthochfläche aus triasischem Kalkgestein liegt im Zentrum der aufzusuchende Ortsteil. Er ist mit 3209 Einwohnern (Stand: 2006) der größte der drei Ortsteile und wurde 1071 als "Buslat" im Lorscher Codex erstmals erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte hatten die Klöster Hirsau, Gottesaue, Maulbronn und die Dominikanerinnen hier ihren Besitz. Nach 1500 kam der Ort an die Herren von Wallstein, die den Vorgängerbau des heutigen Schlosses erbauten. Eglof von Wallstein (1531–1570) erwarb dazu im Westen des Dorfes sechs Hofstellen und begann 1532 mit dem Schlossbau. 1805 lässt Kurfürst Karl Friedrich von Baden das zu diesem Zeitpunkt baufällige Schloss abtragen. Auf dessen Fundamenten errichtete Friedrich Weinbrenner 1806 bis 1809 das heutige Landschloss in seinem Auftrag. Das Schloss ist heute in Privatbesitz. Der Stuttgarter Arzt Stefan Sandkühler (1920–2004) gründete dort die Künstlergilde Buslat, die im Schloss eine lebendige Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit aufnahm. 

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortsteils ?

 

Frage 2       Welche Zahl ist über dem abgebildeten Torbogen (Innenhof) erkennbar ?

 

Frage 3       Wie lautet der Name des ansässigen Verlagshauses ?

Das abgebildete Schloss liegt in einem der acht Stadtteile der am 01. Januar 2003 ernannten großen Kreisstadt im östlichen Kraichgau. Im ehemaligen Dorf gab es bereits im späten Mittelalter zwei Herrensitze. 1470 werden eine alte und eine neue Burg erwähnt. Dementsprechend ist in Lehensbeschreibungen bis 1780 auch immer von zwei Herrensitzen als Teil des Lehens die Rede. 1588 ließ Reinhard von Gemmingen (1532–1598) eine „ganz neue steinerne Behausung“ an Stelle der alten Burg errichten. Diesen steinernen Herrensitz zerstörten 1693 französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Die Ruine blieb bis 1744 erhalten, danach wurden die Reste des Bauwerks abgetragen. Sigmund von Gemmingen (1724–1806) erbaute 1802 das heutige Schloss als Amtshaus. Ihm folgte Sigmund Johann Nepomuk von Gemmingen (1777–1843), der die Güter im Ort von 1803 bis 1813 selbst bewirtschaftete, das Amtshaus als Wohnsitz bezog und 1806 nordöstlich des Gebäudes ein neues Amtshaus errichten ließ. Lange Jahre wurde es von Meiern bewirtschaftet, ein repräsentativer Herrensitz am Ort war also nicht vonnöten. 1785 wurde Christoph Klenk als Meier genannt. Von 1896 bis 1952 war das Schloss an die Zuckerfabrik in Waghäusel bzw. die Südzucker verpachtet.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Stadtteils ?

 

Frage 2       Welcher Platz befindet sich gegenüber des abgebildeten Schlosses ?

 

Frage 3       Wann wurde die nahgelegene Kirche erneuert ?

Das Hauptgebäude der früheren Tiefburg, die ehemals von zwei Wassergräben geschützt war, wurde im späten 18. Jahrhundert im klassizistischen Stil weitgehend umgebaut und auf die frühere Ringmauer aufgesetzt. Vermutlich als staufische Kleinburg bzw. vorstaufige Fliehburg entstanden, war die Burg wohl von einem gleichnamigen niederadligen Geschlecht bewohnt, das nur wenig bekannt ist. Die Burg selbst wird erstmals im Jahre 1325 erwähnt - die Bauinschrift "1325" ist am Torbogen zum Keller des heutigen Hauptgebäudes erhalten geblieben - und war seit 1419 im Besitz der Kurpfalz, aber bis in das 17. Jahrhundert hinein an niederadlige Geschlechter verlehnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war sie Dienstsitz eines kurpfälzischen Unterbeamten. Zu ihren bedeutendsten Vertretern zählen die Herren Keller aus der Beamtenfamilie Graeff, die fast 100 Jahre lang dieses Amt ausübten. Die Burg besitzt noch Bauteile, die in das 15. und 16. Jahrhundert datierbar sind. Von der Ummauerung sind Teile der Ringmauer, in der Schlüsselschießscharten zu sehen sind, weiter zwei Turmstümpfe, von denen einer aus dem Jahr 1596 stammt, sowie ein in die Ringmauer eingefügter Turm erhalten geblieben. Nach der Auflösung der Kurpfalz war die Burg noch wenige Jahre Sitz des Badischen Amtes im nördlichen Kraichgau, heute dient sie einem anderen Zweck.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Was ist heute in der Burg untergebracht ?

 

Frage 3       Was hängt über der Eingangstür ?

Der als "Villa Gruonbach" bezeichnete Ort wird erstmals in der Immunitätsurkunde von 856 genannt und hatte im 13. und 14. Jahrhundert eigenen Adel. In dieser Zeit wurde auch die Wasserburg vom Ortsadel erbaut. Der schon lange zugeschüttete Wassergraben ist heute nur noch andeutungsweise erkennbar, ebenso sind die meisten Teile der Mantelmauer im Süden und Westen verschwunden. Lediglich der runde Wehrturm in der Südostecke, der über die Mantelmauer mit dem Hauptgebäude verbunden ist, geht wohl noch auf die alte Burganlage zurück. 1337 bestätigte der Speyerer Bischof Gerhard von Ehrenberg, als Lehnsherr, dem Domherrn Ulrich von Württemberg († 1348) den lebenslangen Besitz der Burganlage und des dazugehörenden Dorfes. Danach ging sie an die Herren von Helmstatt über. Erhard von Helmstatt († 1514) verkaufte 1498 das Dorf mit Burg und Hoheitsrechten an Stephan von Venningen aus der Neidenstein-Zuzenhausener Linie der Herren von Venningen. 1588 kam der Ort durch Heirat an die Herren von Flörsheim und von diesen um 1617 an Wolfgang Boos von Waldeck. 1642 kaufte der bayrische Reitergeneral und Reichsfreiherr Johann von Werth den Ort, um ihn dann bereits 1647 an seine mit dem Freiherrn Raitz von Frentz zu Schlenderhan verehelichte einzige Tochter Irmengard zu vererben. 1702 gelangte das Dorf wieder an die Herren von Venningen, die es dann bis 1806 besaßen, als das Dorf badisch wurde.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie lautet die Jahreszahl an der Giebelseite des Hauses Nr. 10 ?

 

Frage 3       Wie viele Schilder sind im Wappen zu sehen ?

Der gesuchte Ort wurde erstmals im Jahr 991 urkundlich als Ort im Besitz des Klosters Weißenburg erwähnt. Es ist jedoch anzunehmen, dass die erste Besiedlung durch Alemannen und Franken bereits im 6. Jhd. erfolgte, wie Grabfunde belegen. Das Leben der folgenden Jahrhunderte wurde geprägt von einer Dreifelderwirtschaft und der Abhängigkeit von einem Landesherren, dem gegenüber man zins- und fronpflichtig war. Die Grafen von Hohenberg, die auf dem Turmberg saßen, werden um 1100 als Lehensträger erwähnt. Später kamen die Kloster Gottesaue, Herrenalb und Lichtental hinzu, danach die Grafen von Greccingen, die im 13. Jahrhundert von den Badischen Markgrafen abgelöst wurden. Die eigentliche Geschichte des Schlosses beginnt als Pfründhaus im 12. Jahrhundert. Erst um 1560 wurde daraus nach einem Umbau das "Hohe Haus", d.h. ein herrschaftliches Schloss. Seinen Namen erhielt es erst später von Markgräfin Maria Augusta, die es 1699 grundlegend renovieren ließ. Nach dem Tod der Namensgeberin im Jahre 1728 läutete der Niedergang des Gebäudes auch den langsamen wirtschaftlichen und kulturellen Abstieg des Ortes ein. Im 19. Jahrhundert diente das Schloss u.a. als Krapphaus, Knopffabrik und Studentenkneipe. Ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit geriet es erst wieder durch die nach dem Ort benannte Künstler- bzw. Malerkolonie, welche dort 1889 einzog. Ihnen sind wunderschöne Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken zu verdanken, die das Schloss im damaligen verzauberten, efeuumrankten Gesicht zeigen. 1974 wurde der gesuchte Ort durch Eingemeindung zu einem Stadtteil der Landeshauptstadt.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie lautet die Jahreszahl am Eingangsportal (Schlussstein) des Schlosses ?

 

Frage 3       Die Jahreszahl am Eingang zum rechten Turm dagegen lautet ....... ?

Ehemalige Vasallen der Öttinger gelten als Erbauer der hier gesuchten Burg. Sie ließen die Feste auf der Gemarkung des untergegangenen Dorfes Zimmern errichten, das in einer Urkunde des Klosters Lorsch aus dem Jahre 805 erwähnt wird. Die Burg diente als befestigter Eckpfeiler zur Sicherung des Kraichgauer Territoriums der Öttinger Grafen mit Sichtkontakt zu den ebenfalls in deren Herrschaftsgebiet liegenden Burgen Ravensburg und Steinsberg. Ähnlich dürfte das Dorf entstanden sein. Seine erste Erwähnung findet sich in einer 1292 verfassten Urkunde zur Königswahl. Seit spätestens 1311 war der halbe Ort inklusive der Burg pfälzisches Lehen der Herren von Gemmingen. Später waren die Herren von Menzingen, von Angelloch und schließlich von Neipperg im Besitz dieses Lehensteils. Erst 1670 vergab die Kurpfalz das Lehen über die Burg und inzwischen auch das ganze Dorf weiter an die Herren von Degenfeld, Raugrafen zu Pfalz. Die Raugrafen waren die nicht ebenbürtigen Kinder des Kurfürsten Karl Ludwig aus der morganatischen Ehe mit Louise von Degenfeld. Nach dem Erlöschen der raugräflichen Linie erbten die Grafen von Degenfeld-Schonburg 1733 das Lehen. Weder sie noch die Raugrafen lebten jemals auf Burg. 2003 verkaufte die Familie von Degenfeld-Schonburg die stark vom Verfall bedrohte Anlage an private Investoren, die sich heute um die Erhaltung kümmern.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie viele Grabmale stehen an der Mauer ?

 

Frage 3       Wie lautet die Jahreszahl auf dem Renaissanceportal ?

Das Dorf wurde wahrscheinlich im 6. oder 7. Jahrhundert durch fränkische Siedler gegründet, die sich nach dem Sieg gegen die Alemannen dort niedergelassen hatten. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 769 und gehörte den Klöstern Lorsch und Hirsau. Zusammen mit der Meckesheimer Zent gelangte er 1330 unter pfälzische Oberhoheit. Die Ortsherrschaft hatte aber das Hochstift Speyer, welche sie als Lehen an die Herren von Venningen vergab. Ab 1637 gehörte den Venningern der ganze Ort. Das gesuchte Schloss geht auf einen von ursprünglich mehreren Herrensitzen am Ort zurück. An der Stelle des heutigen „Schlosses“ befand sich ursprünglich ein „armseliges Hofgut“ als Teil des Hundheimschen Lehens. 1716 ging der Hundheimer Besitz an den pfälzischen General Hermann von Freudenberg über, der mit dem Neubau einer repräsentativen Hofanlage begann. Nach dem Tod Freudenbergs 1738 kam das Lehen für etwa 30 Jahre nochmals an die Hundsheim zurück. Ab 1769 war es im Besitz von Carl Philipp von Venningen und seiner Frau Anna Maria von Hutten, die das Schloss bis 1780 vollendeten. Der Name des Schlosses rührt von einer im 19. Jahrhundert untergegangenen Kapelle, die ebenfalls den Herren von Venningen und Hutten zugeschrieben wird. Seit April 2008 fanden umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten statt, um das Schloss in ein Trainings- und Geschäftsstellenzentrum umzuwandeln.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wann wurde der namensgebende Bach innerorts verdolt ?

 

Frage 3       Bis wann diente die Burgkapelle als Gotteshaus ?

Die älteste erhaltene schriftliche Überlieferung mit Bezug auf den gesuchten Ort stammt aus der Zeit um 1278 aus einem Güterverzeichnis des Klosters Weißenburg. Südöstlich des Ortskerns befindet sich das sogenannte „Schlösschen“, Sitz der Herren von Sternenfels, das bereits im Jahr 1354 urkundlich erwähnt wird und zunächst als Tiefburg von einer besonderen Ummauerung und Wassergräben umgeben und nur über eine Zugbrücke erreichbar war. Die unregelmäßige Dreiflügelanlage umschließt mit einem vierten Wirtschaftsflügel, einer Scheune mit einzelnen Buckelquadern aus der Zeit um 1200, einen malerischen Innenhof. Auf dem massiven Erdgeschoss stehen große Teile des Oberstocks aus Fachwerk des 16. und 17. Jahrhunderts. Die beiden Erker an der Vorderseite des Schlosses entstanden etwa 1520 unter Wilhelm von Sternenfels. Nach dem Aussterben seiner Linie kam das Schloss in das Eigentum der hessischen Domäne. Seit 1896 befindet es sich im Besitz des Apothekers Gros bzw. seiner Nachkommen. An der heutigen Einfahrt zum Schloss befindet sich in der Mauer das Allianzwappen Sternenfels–Weitershausen von 1589; über dem einen Schild die Initialen B(ernhard). V(on). S(ternenfels), über dem anderen M(aria). A(gatha). V(on). W(eitershausen). Gegenüber sieht man den Torso eines Torschlusssteins vom Ende des 16. Jahrhunderts mit Wappen der Sternenfelser, von Fischweibchen gehalten. Von der Jahreszahl (vor einiger Zeit war noch eine 9 zu lesen) ist heute nichts mehr zu erkennen.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Wie lautet die Jahreszahl über dem Eingangsportal ?

 

Frage 3       Wie viele Grabplatten stehen an der Mauer ?

Der Name des gesuchten Ortes deutet auf den einstigen Sitz eines Fürstengeschlechtes hin. 1150 wird "Chunnigepach" in einer Urkunde des Klosters Reichenau erwähnt. 1252 tritt der örtliche Adel in Erscheinung, der auf der ehemaligen Burg auf dem Steinhausberg lebte. 1650 erhielt der Oberst Daniel Rollin von St. André Besitzrecht im Ort. Seine Nachkommen bewohnen noch heute das gut erhaltene ehemalige Wasserschloss. Nach dem Tod der letzten Eigentümerin, Olga-Marie Freifrau von Gemmingen-Guttenberg, geborene Freiin von Saint-André, wurde das Schloss ohne Inventar nebst Schlosspark und dem dazugehörenden Areal, sowie der Familienfriedhof in eine gemeinnützige Familienstiftung, die ‘Olga-Marie Saint-André Stiftung’ überführt. Alle Einnahmen der Stiftung werden ausschließlich für die Erhaltung der gesamten Schlossanlage verwendet. Das Dorf war schon immer ein reiches Bauerndorf: durch seine Märkte, seine Lateinschule, Apotheke und Salzniederlage war es der Mittelpunkt für die Umgebung. Im Dorf lebte eine starke jüdische Gemeinde, die vorwiegend den Woll-, Vieh-, Eisen- und Salzhandel betrieb. Die gesamte Anlage inklusive den Wirtschaftsgebäuden, die liebevoll erhalten und restauriert wurden, befindet sich heute in Privatbesitz und ist dank einer hohen Mauer und einem immer verschlossenen Tor nicht zugänglich.

 

Frage 1       Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2       Was steht am Eingang des Portals ?

 

Frage 3       Wie lautet die Jahreszahl über dem Eingang ?

Das gesuchte Schloss ist ein ehemaliger Pfleghof des Klosters Maulbronn in einem der Stadtteile von K....... , der 771 erstmals als "Auwinsheim" erwähnt wurde. 1260 teilen das Kloster Maulbronn und das Domkapitel Speyer ihre Güter im Ort auf. Maulbronn vergrößert systematisch Besitz und Rechte in dem dadurch entstandenen unteren Dorf, das Hochstift Speyer im oberen Dorf. Vermutlich von den Grafen von Calw über die Welfen und Staufer kam es dann vor 1300 in den Besitz der Markgrafen von Baden. Bereits 1247 wurde im Dorf eine Kapelle „St. Jakobus“ erwähnt, die bis 1826 im Hof des Schlosses stand. Der Pfleghof wurde erstmals 1347 in einem Kaufvertrag zwischen der Markgrafschaft Baden und dem Kloster Maulbronn erwähnt, in dem das Kloster den markgräflichen Fronhof erwarb. Nach der Säkularisation des Klosters 1534 durch Württemberg wurde der Pfleghof zum Schloss ausgebaut. Dabei wurde er 1590 mit Gefängnissen sowie 1676 mit einer Zugbrücke, Schießscharten und einem Vorwerk ausgestattet. 1689 wurde das Schloss infolge des Pfälzischen Erbfolgekriegs von französischen Truppen teilweise abgebrannt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die Gebäude unter Friedrich August von Württemberg-Neuenstadt wiederaufgebaut, wobei die Hauptgebäude 1748 nochmals erneuert wurden. Infolge des Tausch- und Epurationsvertrags zwischen dem Königreich Württemberg und dem Großherzogtum Baden gelangte die Gemeinde und damit das Schloss 1806 an Baden.

 

Frage 1       Wie lautet der Names des Ortes ?

 

Frage 2       Aus welchen Jahrhundert ist der Turm mit Remise ?

 

Frage 3       Welche Elemente finden sie im Treppenhaus der „Alten Schule“ ?

Teilnahmebedingungen:
Das Nenngeld für den Heimatwettbewerb 2021 beträgt je Teilnehmer mit Präsent 18 EUR/ohne Präsent 5 EUR. Den Betrag bitte bei der Sparkasse Kraichgau auf folgendes Konto überweisen: IBAN DE40 6635 0036 0000 0071 55 mit Vermerk "Heimatwettbewerb 2021". Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen können bei D. Suffel (Fahrtleitung) angefordert werden.

 

Alle Teilnehmer des Heimatwettbewerbs 2021 fahren in jeder Hinsicht auf eigene Gefahr. Der Veranstalter "Motorsport-Club Bruchsal" haftet nicht für Schäden, die vor, während oder nach der Veranstaltung auftreten. Die Auswertung obliegt allein dem Veranstalter. Änderungen der Ausschreibung behält sich der Veranstalter vor.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.