Heimatwettbewerb 2020 - online version

Der gesuchte Ortsteil, wie verschiedene hier gemachte Funde und Ausgrabungen erkennen lassen, gehört zu einem der ältesten Orte der näheren Umgebung. Bereits im 4. oder 5. vorchristlichen Jahrhundert siedelten sich am Rande des Hügellandes die Kelten an, bis dann die Römer vom Ende des 1. nachchristlichen Jahrhunderts bis etwa Mitte des 3. Jahrhunderts hier ansässig wurden. Eine römische Station lag an der Kreuzung der Fernstraßen Basel-Heidelberg und Speyer-Heilbronn. Die in Nord-Süd-Richtung verlaufende römische Fernstraße konnte im Ortsbereich schon mehrfach nachgewiesen werden. Auf einer Sanddüne beim heutigen Ortsteil entstand Mitte des 2. Jahrhunderts auf einer Fläche von fünf Hektar eine auf Ziegel und Töpferwaren spezialisierte zivile Großziegelei, die in der jüngeren Vergangenheit von Archäologen großflächig ausgegraben wurde. Die im Dorf gebrannten Ziegel tragen den Stempel LPL. In diesem Grabungsfeld fand man sechs Sandsteinkisten aus gelbem Sulzfelder Schilfsandstein. Einer der bedeutendsten Funde der letzten Jahre ist ein Herkules Torso aus grünem Sandstein. Ein großes Gräberfeld im Bereich der heutigen Albert-Schweitzer-Straße zeugt von der damaligen Ortsgröße des "vicus". Der erste urkundliche Nachweis des Dorfes ist ein Kaufvertrag aus dem Jahr 1241 zwischen dem Bischof Konrad V. von Speyer (Käufer) und Rudolph, Junker von Kißlau (Verkäufer). 1803 kam die ganze Gegend vom Fürstbistum Speyer zur Markgrafschaft Baden. Heute gehört der Ortsteil zu einer aus vier Orten entstandenen Gemeinde.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?

 

Frage 2      Wie lauten die ersten 4 Worte am Sockel des Kreuzes ?

 

Frage 3      Aus wie vielen Blöcken besteht die Umrandung ?

Die erste Besiedelung ging vermutlich auf die Kelten – 4. oder 5. Jahrhundert v. Chr. – zurück, da Siedlungsspuren im Gewann Ziegelweg gefunden wurden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Lorscher Codex, in dem für 773 eine Schenkung an das Kloster Lorsch belegt ist. Schon das Ritterstift Odenheim und das Stift Wimpfen hatten hier früher Besitztümer. Aufgrund einer Schenkung von Theodricus (✝ 792) von Gütern auf Schwaigener Gemarkung erhielt der Ort zeitweilig den Namen Titrichshusen. Im April 1525 flammte der Bauernkrieg auch im Kraichgau auf, doch schon im Mai 1525 war der Krieg so gut wie beendet. Bei einer Erbteilung derer von Neipperg kam das Dorf 1582 an Engelhard von Neipperg, der es daraufhin an den Würzburger Rat Dietrich Echter von Mespelbrunn, einem Bruder von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, verkaufte. Über Heirat und Erbgänge kam das Dorf in verschiedene Hände, bis es 1737 die Herren von Neipperg zurück kauften. 1806 kam das Dorf im Rahmen der Mediatisierung an Württemberg. Es ist bekannt für die zahlreichen Bildstöcke und Wegekreuze, die sich in und um das Dorf herum befinden. Daher war es nur folgerichtig, auch einen kleinen Wanderweg einzurichten, der Tagesgästen diesen kulturellen Schatz im Ort erschließt.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Von wem wurde das Wegekreuz erneuert ?

 

Frage 3      Wann wurde es restauriert ?

Funde in und um den Ort herum zeigen, dass bereits in der Steinzeit (4000-3000 v. Chr.) die Gemarkung besiedelt war. Bei Ausgrabungen im Jahre 1911 wurde im Gewann „Steinhaufen“ ein römischer Gutshof („villa rustica“) mit Herrenhaus, Bad, Küchenbau, Magazin, Brennofen und Stallgebäude freigelegt, der beim Alemannenüberfall 259/60 n. Chr. zerstört worden war. Siedlungskontinuität ist im Ort seit der Frankenzeit nachgewiesen. Im 12. Jahrhundert geriet die Gemarkung zunehmend unter den Einfluss speyerischer Territorialpolitik. Zwar führte der Ort seit dem 15. Februar 1337 den Titel „Stadt“, was sich jedoch im Wesentlichen auf die Ummauerung des Städt’l manifestierte. Seit über 800 Jahren thront über dem Städt’l die Burganlage, die von 1313 bis 1803 den Fürstbischöfen von Speyer als Herrensitz diente. Im 18. Jahrhundert wurde die Burganlage durch den Bau eines Schlosses erweitert, das ihnen fortan als Wohnsitz diente. Der missglückte Bauernaufstand durch Joß Fritz im Jahre 1502 (er scheiterte beim Versuch, die Burg zu erobern), der Dreißigjährige Krieg, sowie der Pfälzische Erbfolgekrieg zeugen von den sehr wechselvollen und schweren Schicksalen des Ortes. 1803 fällt der Ort (seit 1311 im Besitz der Bischöfe bzw. Fürstbischöfe von Speyer) an Baden. Seit 1885 befindet sich die Burg im Besitz der Familie von Bohlen und Halbach. 1971 erfolgt die Eingemeindung in die nahe Barockstadt.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Wann wurde das Holzkreuz ersetzt ?

 

Frage 3      Wann starb H. Peter Schlumberger ?

Die erste Erwähnung des Ortes fand 1170 in der Chronik des Sinsheimer Klosters statt, die nächste datiert von 1252. Der damalige reichsritterschaftliche Ort entstand als Burgweiler nahe einer Burg, die jedoch später zum Wasserschloss umgebaut wurde. Der in sumpfiger Niederungslage am gleichnamigen Gewässer gelegene Ort wurde ursprünglich zur Differenzierung von gleichnamigen Orten 1395 erstmals mit der Bezeichnung „by dem gysobl" belegt, die sich im Laufe der Zeit zum heutigen am Gießhübel" entwickelt hat. 1317 kam das Dorf als Pfand an Rheinhard von Sickingen, dessen Nachfolger den Ort 1385 an das Kloster und spätere Ritterstift Odenheim veräußerten. Durch die Zugehörigkeit zum Kloster erfolgte die Trockenlegung von Sümpfen und die Anlage von neuen Feldern und Rebflächen sowie Gründung neuer Huben. Ihren Unmut über eine hohe Abgabenlast brachten die Untertanen im Bauernkrieg 1525 mit den Ausschreitungen gegen das Kloster zum Ausdruck. Auch 1608 weigerten sich die Untertanen, ein neu eingeführtes Umgeld auf allen ausgeschenkten Wein an das Stift zu entrichten, worauf über den Ort von Kaiser Rudolf II. die Reichsacht verhängt wurde. Mit der Säkularisierung des Ritterstifts im Jahre 1803 kam der Ort an das Großherzogtum Baden. 1971 wurde er dann in die Große Kreisstadt (seit 2002) als einer von 6 Ortsteilen eingemeindet. Das Kreuz steht an der K578 nahe dem Ortsschild.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?

 

Frage 2      Wann wurde das Kreuz renoviert ?

 

Frage 3      Welche Worte stehen darunter ?

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 764 im sogenannten Codex Laureshamensis des Klosters Lorsch. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum Herzogtum Franken. Im 10. und 11. Jahrhundert war die Großmotte Wigoldesberg der Verwaltungssitz der Kraichgaugrafen. Während ihrer Amtszeit als Gaugrafen verlegten die Grafen von Lauffen den Verwaltungssitz wohl nach 1103 auf die Gaugrafenburg bei Bretten, und Bischof Bruno von Trier gründete um 1110 bis 1118 mit der Zustimmung seines Bruders Boppo (III.) von Lauffen auf Wigoldesberg ein Kloster mit Hirsauer Statuten. Sie garantierten den Grafen von Lauffen vererbbare Vogteirechte. Vor der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde das Kloster an seinen endgültigen Ort in ein zwei Kilometer entferntes Tal verlegt. Die Geschichte der Siedlungen ist eng verknüpft mit dem Kloster. Für die wirtschaftliche Entwicklung spielte der Weinbau, den die Mönche hier einführen, eine große Rolle. Im Jahre 1496 wurde das Kloster in ein weltliches, freiadliges Ritterstift umgewandelt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich im Ort eine florierende Zigarrenindustrie. Am 11. Juli 1981 wurde das Dorf vom damaligen Innenminister von Baden-Württemberg und späteren Bundespräsidenten Roman Herzog in den Stand einer Stadt erhoben und besteht heute aus 4 Stadtteilen.

 

Frage 1      Wie lautet der Name der Stadt ?

 

Frage 2      Wie lautet die Nr. des Klageliedes auf dem Sockel des Wegekreuzes ?

 

Frage 3      Das letzte Wort am Giebel lautet ....... ?

Zwei inhaltlich zusammengehörige Urkunden aus dem Jahre 1290 und 1296 erwähnen erstmals den Ortsnamen. Darin wird ein Hof erwähnt, den Heinrich von Eberstein den Gebrüdern Heinrich und Johann, genannt "Wume", zum Lehen übergab. Der Ortsname geht auf das Althochdeutsche „buoh“ zurück, was Buchenwald, Wald oder Wald mit hohem Baumbestand bedeutet. In seinen Ursprüngen geht das Dorf jedoch bis in die Germanen- und Römerzeit zurück. Der Ort gehörte seit dem 15. Jahrhundert bis 1803 zum Hochstift Speyer. Das früher bäuerliche, abseits der großen Verkehrsachsen gelegene Dorf hat sich in den Nachkriegsjahren zu einer reizvollen Wohngemeinde mit dörflichem Charakter entwickelt. Grund war zum einen der gravierende Rückgang der Landwirtschaft. Ein zweiter Grund für die jetzige Struktur liegt darin, dass die sehr bewegte Topographie eine intensive industrielle und gewerbliche Ansiedlung nicht zuließ. Zudem ist die geographische Anbindung des Ortes problematisch. Mit den Brauchtumsveranstaltungen wie Maibaumstellen, Dorffest, Erntdankfest, der "Kerwe" und Martinsumzug wird die dörfliche Tradition gepflegt. 1974 wurde der Ort als eine von 9 Stadtteilen in die nahe gelegene Große Kreisstadt eingemeindet.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Stadtteils ?

 

Frage 2      Wie lautet die Jahreszahl am Kreuz ?

 

Frage 3       Das letzte Wort auf dem Sockel lautet ?

Das Dorf liegt etwa fünf Kilometer nordöstlich und ist einer der 9 Stadtteile einer Großen Kreisstadt auf einer Höhe von 188 m ü. NN in der kleinhügeligen Landschaft des Kraichgaus. Der Ort liegt in der oberen Talmulde eines gleichnamigen Baches, der ungefähr nordwärts zum Kraichbach hin läuft, bis zu dessen linkem Ufer sich auch die Gemarkung des gesuchten Ortes erstreckt. Er verdankt die älteste Nennung des Ortsnamens den Mönchen des Klosters Lorsch bei Worms. Sie vermerkten in ihrem Codex-Traditionum Laureshamensis, dass ihnen am 26. April 778 von einem gewissen Rutger für das Seelenheil seines Vaters Willo dem Kloster Ländereien in Villa Burach übereignet wurden. Das Patronatsrecht – und damit das Recht, den Ortsnamen vorzuschlagen – war bereits 1348 im Besitz des Klosters Hirsau. 1511 veräußerte das Kloster das Dorf dem Domkapitel zu Speyer. In der Folge verblieb der Ort fast 300 Jahre lang beim Hochstift Speyer und kam bei dessen Auflösung 1803 an das spätere Großherzogtum Baden.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Dorfes ?

 

Frage 2      Das Wegekreuz wurde gestiftet von ....... ?

 

Frage 3      Wann wurde es saniert ?

Das Dorf wird, wie so viele im Kraichgau, erstmals im Lorscher Codex als Villa Ziuterna erwähnt. Die Jahresangabe im zweiten Jahr des Königs Karl lässt sich auf das Jahr zwischen dem 9. Oktober 769 und dem 8. Oktober 770 eingrenzen. Diese Urkunde zeugt von einem Tauschgeschäft von Besitztümern in dieser villa ziuterna, die damals vom Kloster Odenheim an einen Mann namens Dodo weitergegeben wurde. Seit 1150 ist der Weinbau in diesem kleinen Dorf nachgewiesen. Neben dieser landwirtschaftlichen Struktur kann das Dorf bereits seit Mitte des 10. Jahrhunderts kleinere und mittlere Industriebetriebe im Ortsteil "Waldmühle" aufweisen. 1225 kam das Dorf zu den Edlen von Kißlau und von dort 16 Jahre später an den Fürstbischof von Speyer. Seit 1272 ist ein eigener Dorfadel nachgewiesen, dessen berühmtester Spross der Minnesänger Rheinmar von Zweder war. Der Ort wurde im Lauf seiner Geschichte immer wieder von Kriegen und Epidemien heimgesucht. 1734 fand am Ortsrand ein Gefecht zwischen Franzosen und Kaiserlichen statt. An eine besondere Begebenheit im polnischen Erbfolgekrieg erinnert die Franzosenhohle (Tiefelterhohle). 1972 fusionierte das Dorf mit 3 weiteren benachbarten Dörfern, die sich zu einer liebenswerten Kraichgaugemeinde entwickelten.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Wie lauten die 3 letzten Worte auf dem Sockel des Kreuzes ?

 

Frage 3      Wie lautet der Name der Bushaltestelle ?

Bis in die Jungsteinzeit reichen die ersten Siedlungsspuren der heutigen Gemeinde. Beim Kiesabbau auf einer ovalen, zwei Hektar großen Düne fand man Gefäßscherben der Bandkeramiker, Geräte aus Feuerstein und Knochen von Haustieren. Einige Gräber aus dem vorchristlichen 4. Jahrhundert, sowie römische Siegel und Münzen mit dem Bildnis des Antonius Pius (138-169 n. Chr.), zeugen von einer nie unterbrochenen Landnutzung in diesem Raum. 1056 schenkte Kaiser Heinrich III. das Gebiet der Speyerer Kirche. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes in der „Grünen Au“ datiert aus dem Jahre 1289 im Hofweistum St. Leon. Wie in anderen Regionen wurde auch dieses Dorf über 700 Jahre durch das Hochstift Speyer beeinflusst. Der später sogenannte Speyerer Hof lässt sich immerhin bis ins Jahr 1323 zurückverfolgen. Wie lange der über 112 Morgen Besitz verfügende Hof tatsächlich nur von ein oder zwei „Beständern“ bewirtschaftet wurde, ist allerdings unklar. Im 17. Jahrhundert war seine Fläche jedenfalls bereits auf 45 Familien aufgeteilt. Genauso wurde der Ort über Jahrhunderte hinweg immer wieder von Kriegen und Seuchen in seiner Entwicklung gehemmt. Erst unter den Fürstbischöfen von Schönborn und von Hutten wurden bleibende Fortschritte erreicht. Das Wegekreuz finden Sie entlang der Bittumäcker.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Wann wurde das Kreuz erbaut ?

 

Frage 3      Mit wie vielen Schrauben ist das Kreuz befestigt ?

Die Gemeinde verdankt ihren Namen der ersten Besiedelung im nahe gelegenen Lußhardwald. Sehr frühe Zeugen berichten von einer steinzeitlichen Besiedelung und drei Grabhügeln, die im Gewann „Marienäcker“ entdeckt wurden. Aber auch römische Ansiedlungen haben Spuren hinterlassen. Der Name des Ortes tauchte schon im 11. und 12. Jahrhundert im Codex des Klosters Hirsau auf, wobei die erste urkundliche Erwähnung im Wortsinn aus dem Jahre 1161 stammt. Damals bestätigte kein geringerer als Kaiser Friedrich Barbarossa die Besitztümer des Klosters Odenheim, dazu gehörten auch Flächen in und um den gesuchten Ort. Die Entwicklung des Dorfes zur selbstständigen Gemeinde begann im 14. Jahrhundert, ein eigener Schultheiß und ein eigenes Gericht wurden erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1439 erwähnt. Die Kriegsgreuel des Dreißigjährigen Krieges gingen auch hier nicht spurlos vorüber. Der Durchzug französischer Truppen auf ihrem Weg nach Bayern im Sommer 1644, also vier Jahre vor Kriegsende, bedeutete für die Siedlung die völlige Zerstörung. Nur etwa fünf Bürger haben die Schrecken und Drangsale dieses Krieges überlebt, sämtliche Gebäude und Bauwerke fielen dem Brand zum Opfer. Rund 700 Jahre gehörte das Dorf zum Fürstbistum Speyer. Bis heute ist der Ort eine selbstständige Gemeinde. Das Wegekreuz finden Sie in der Bruchsaler Straße.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Wann wurde das Kreuz erneuert ?

 

Frage 3      Von wem wurde es erneuert ?

Die erste urkundliche Erwähnung 771 fand unter dem Namen „Auunisheim“ statt, wobei bereits um 780 der Weinbau genannt wird. Große Besitzungen hatte das Kloster Weißenburg, das diese jedoch 985 durch den sogenannten „Salischen Kirchenraub“ an die Salier verlor. Um 1200 fällt das Dorf an die Grafen von Eberstein, 1409 erhält Wiprecht von Helmstatt von König Ruprecht von der Pfalz die hohe Gerichtsbarkeit im Ort. 1443 war ein Drittel des Ortes pfälzisches Lehen, zwei Drittel kamen später an das Hochstift Speyer. 1629 entstand durch Anweisung der Herren von Helmstatt und Sternenfels auf dem unfruchtbaren Hanggelände „Reimenhalden“ ein jüdischer Friedhof, obwohl vermutlich zu keiner Zeit Juden im Ort wohnten. Er wurde aber als Verbandsfriedhof für fast alle im Kraichgau verstorbenen jüdischen Mitbürger geführt. Das Jahr 1707 wurde das schrecklichste Jahr in der Geschichte des Dorfes. Kaum hatten sich die Bürger von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges erholt, ließ der französische General de Villars am 10. Juli 1707 den Ort niederbrennen. Die Burg, das Amtshaus, die Kirche gingen in Flammen auf. Der Kirchturm brannte so stark, dass das Metall der Glocken schmolz. 1753 erwirbt das Domkapitel Speyer den Anteil der Familien von Helmstatt und wird alleiniger Herr im Dorf. 1803 komm durch die Säkularisierung das Dorf in badischen Besitz. 1971 wird das Dorf durch Vereinigung mit weiteren 8 Ortschaften zur neuen Stadt K…….

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?

 

Frage 2      Wann wurde das Kreuz erbaut ?

 

Frage 3      Von wem wurde es erneuert und wann ?

Die erst relativ späte urkundliche Erwähnung des Dorfes sagt nichts über das tatsächliche Alter aus. Siedlungsgeschichtlich gesehen wäre es denkbar, dass die ersten Siedler spätestens zu Beginn der deutschen Binnenkolonisation von einem altbesiedelten Ort aus, dem Leimbachlauf folgend, ein früh- oder hoch­mittel­alter­liches Dorf gründeten. Somit kann man von einer Gründung des Ortes zwischen 800 und dem Jahr 1000 ausgehen. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes datiert vom 22. November 1306. Die Kalbspergament-Urkunde wurde anlässlich eines Güterverkaufs in "Balgesuelt" vom Wormser Gerichtshof ausgefertigt, als der Edelknecht Reinbodo von Talheim und seine Ehefrau Hedwig von den ihnen zustehenden jährlichen Einnahmen in Balzfeld 10 Malter (1285,5 1) Korn an Benzo, den Dekan der St. Germankirche zu Speyer, für die Summe von 25 Pfund und 10 Schilling veräußerten. 1310 und 1316 verkauften Reinbodo und Hedwig von Talheim auch ihre restlichen Balzfelder Einkünfte an Benzo und überließen ihm als Pfand für die pünktliche Zahlung ihre Besitzungen im benachbarten Schlupferstatt. Die schon früh untergegangene Burg Schlupferstatt könnte ein erster Herrschaftssitz der Talheimer in der hiesigen Gegend gewesen sein. Von 1705 bis 1966 gab es insgesamt sieben Versuche der Einwohner, politisch unabhängig zu werden, die aber alle scheiterten. Heute ist das Dorf eines der 5 Ortsteile einer Gemeinde und liegt am westlichen Rande des Kraichgaus.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?

 

Frage 2      Wer stiftete das Wegekreuz ?

 

Frage 3      Ausgeführt wurde es von ....... ?

Der Ort - eine geschlossene Dorfsiedlung um einen ehemaligen Burghügel - liegt am westlichen Rand des Kraichgaus an einer alten Römerstraße, die im Mittelalter von Speyer nach Nürnberg führte. 1184 wurde an der Stelle der Burg ein castellum erwähnt. Um 1220 wurde zum Schutz der Straße eine Turmburg erbaut ("abgegangene" Niederungsburg), um die herum eine kleine Siedlung entstand. 1238 hatte das Dorf einen eigenen Niederadel und es wurde erstmals mit Dieter von ....... ein Ortsadliger erwähnt, der sich vermutlich nach der Burg benannte und dessen Familie im 15. Jahrhundert bereits ausgestorben war. 1272 wird das Dorf erstmals eindeutig in einer Urkunde genannt, aus der hervorgeht, dass Bischof Heinrich von Speyer mit privaten Mitteln die Burg für das Hochstift Speyer erwarb. Von 1462–1498 musste Speyer den Ort an die Kurpfalz abtreten. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort zerstört und fiel 1803 an Baden. Die Ortsteile Unterhof – inferiori curia - und Oberhof - superiore curia - wurden beide 1341 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. März 1972 erfolgte die Eingemeindung in den 767 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnten Ort „diuuelenheim“.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?

 

Frage 2      Wie lautet die Jahreszahl auf dem Sockel des Kreuzes ?

 

Frage 3      Wie lauten die Hausnummern gegenüber ?

Teilnahmebedingungen:
Das Nenngeld für den Heimatwettbewerb 2020 beträgt je Teilnehmer mit Präsent 18 EUR/ohne Präsent 5 EUR. Den Betrag bitte bei der Sparkasse Kraichgau auf folgendes Konto überweisen: IBAN DE40 6635 0036 0000 0071 55 mit Vermerk "Heimatwettbewerb 2020". Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen können bei D. Suffel (Fahrtleitung) angefordert werden.

 

Alle Teilnehmer des Heimatwettbewerbs 2020 fahren in jeder Hinsicht auf eigene Gefahr. Der Veranstalter "Motorsport-Club Bruchsal" haftet nicht für Schäden, die vor, während oder nach der Veranstaltung auftreten. Die Auswertung obliegt allein dem Veranstalter. Änderungen der Ausschreibung behält sich der Veranstalter vor.

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