Heimatwettbewerb 2016

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert aus dem Jahre 769 n. Chr. in den Schenkungsurkunden des Klosters Lorsch. Um 1483 wird von Verbindlichkeiten und Rechten des Ortsadels berichtet, die sich unter anderem auch auf die Kelter beziehen. Das alte Grundgemäuer stand wohl schon vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. 1659 wurde ein Antrag auf Reparatur der Kelter gestellt und 1665 gar der Antrag auf eine neue Kelteranlage. 1674 wird berichtet, dass französische Truppen das Keltergebäude abbrannten. 1783 wurde es dann aber in dem heute noch bestehenden Umfang wieder aufgebaut. 1880 wurde der Kelterbetrieb eingestellt, da die Weinberge von der Reblaus befallen waren. Das Keltergebäude wurde als Gemeinschaftshaus des Ortes genutzt und fand die unterschiedlichsten Verwendungen. Die Räume wurden als Bürgersaal verwendet, aber ebenso auch als Lagergebäude. Zeitweilig fand die Kelter als Gemeindebäckerei Verwendung, noch heute ist ein funktionierender Backofen im Haus. Auch die Arrestzelle der Gemeinde war in der Kelter untergebracht. In den Kriegszeiten fanden die Räume Verwendung zur Internierung von Kriegsgefangenen und später wurden auch Wohnungen für sozial schwache Bürger eingerichtet. Mit der Eingemeindung des Ortes 1972 nach B....... ist der Ort einer der 5 Stadtteile der großen Kreisstadt.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Stadtteils ?
Antwort    Helmsheim

 

Frage 2      Wie hieß der erwähnte Bäcker ?
Antwort    Bäcker Kraus

 

Frage 3      Was befindet sich gegenüber der Kelter ?
Antwort    Alte evangelische Kirche

Die Gemeinde liegt am Rande des Nordschwarzwaldes nahe der sogenannten „Goldstadt“. Die dunklen Berge des Schwarzwaldes schwingen in dieser Landschaft in sanften Hügelwellen aus. Federbach, Arnbach und Pfinz durchfließen gemächlich ihre grünen Auen. Sie besteht aus 5 Ortsteilen und wurde am 30. März 1972 durch Vereinigung der 5 Orte unter dem Namen K....... gebildet. Urkundliche Erwähnungen des gesuchten Ortsteils finden sich aus dem Jahre 919 und leitet sich von einem Personennamen ab („Almus“). Die im 16. Jahrhundert erbaute Kelter, eine „Torkel“, ist heute eine seltene Sehenswürdigkeit. Zum letzten Mal wurde 1937 in ihr gekeltert. Ein Neubau übernahm 1939 ihre Aufgaben. In dem alten Kelterstübchen ist heute ein Heimatmuseum – 1991 eröffnet - eingerichtet und zeigt unter anderem eine Wohnung um 1900. Zudem werden die ehemalige dörfliche Lebensweise und einige aussterbende Handwerke wie Wagner, Schuster und eine Schneiderei anschaulich dargestellt. Die alte Schmuck- und Uhrenindustrie, sowie die Arbeit im Weinbau, werden ebenso dokumentiert. Ein Besuch in dem Museum ist ein besonderes Erlebnis, vor allem wenn die Berufe an besonderen Tagen vorgeführt werden. Auch der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler (1571-1630) lebte in seiner Jugend einige Jahre in diesem Ort.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?
Antwort    Ellmendingen

 

Frage 2      Wieviel hat das Fuder Wein 1795 gegolten ?
Antwort    370

 

Frage 3      Wann war der Ausbau des Kelterstüble ?
Antwort    18. Jahrhundert

Der gesuchte Ort liegt im nordwestlichen Naturpark Stromberg-Heuchelberg im Tal des Humsterbachs. Die erste schriftliche Überlieferung mit Bezug auf den Ort stammt aus der Zeit um 1278 aus dem Güterverzeichnis des Klosters Weißenburg. Aus diesem Dokument geht hervor, dass der Ort bereits seit etwa 990 im Besitz des Benediktinerklosters war. Etwa hundert Jahre später taucht erstmals ein Adelsgeschlecht gleichen Namens auf, das sich später aber nach seinem neuen Stammsitz in „von Sternenfels“ umbenennt. Der Ort hatte schon um das Jahr 800, zur Zeit Karl des Großen, eine Holzkirche, die später durch einen romanischen Steinbau ersetzt wurde. Der Grundstein zur heutigen Kirche wurde 1499 gelegt. Dieser Bau wurde 1501 im Spätgotischen Stil beendet. Die Kirche beherbergt das Grabmal der beiden letzten Ortsadeligen.

Eine „staatsrechtliche Rarität“ war, dass der Ort bis zum 31. Dezember 1904 ein Kondominat blieb, d.h. 2/3 des Ortes waren hessisch und 1/3 erst württenbergisch und ab 1810 badisch. Einen besonderen Stellenwert besaß die Gemeinde durch das ihr verliehene Markt- und Apothekenrecht und durch ihre strategisch wichtige Lage. Das Dorf wurde schon sehr früh durch eine Mauer, die teilweise noch erhalten ist, befestigt. Mit der Hessenkelter und der Badischen Kelter in der Ortsmitte dokumentieren diese historischen Zeitzeugen jene Rarität.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Kürnbach

 

Frage 2      Wieviele Rebsorten sind rechts der Badischen Kelter ?
Antwort    3

 

Frage 3      Wie lauten die ersten 5 Wörter an der Hessenkelter ?
Antwort    Wer seine Trauben will pressen ...

Diese alte Kelter steht in einem der 6 Stadtteile, die die Stadt E....... bilden. Sie wurde im 15. Jahrhundert als Fachwerkbau errichtet und ist heute ein schützenswertes Kulturdenkmal. Das Kelterhaus wurde in den letzten Jahrhunderten mehrfach renoviert und umgebaut. Vom ursprünglichen Fachwerkbau stammt der hohe Giebel mit überstehenden breiten Schutzbohlen unter einem Krüppelwalm. Der heutige Stadtteil wurde 778 in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erstmals erwähnt. In der Nähe des Ortes entspringt die Lein (einst Gartach genannt), und nördlich oberhalb des Ortes befand sich einst die 1442 zerstörte Leinburg, wo auch der örtliche Adel ansässig war. Im 14. Jahrhundert gehörte es zunächst zu Baden (Stadtrecht wurde 1332 verliehen), wurde jedoch 1380 an Württemberg verpfändet, von wo aus es als Pfandschaft an die Herren von Gemmingen kam. Der historische Kern war mit seinem quadratischen Grundriss einst vollständig ummauert und wurde durch 2 Stadttore bewehrt. Die Niederlegung der Stadtbefestigung erfolgte Anfang des 18. Jahrhundert. Teile der Stadtmauer stehen noch heute in der Torgasse und bei der Kelter. Im Zentrum befinden sich zahlreiche historische Fachwerkbauten, darunter ein Haus von 1402 und das Neippergsche Herrenhaus von 1601. Die Gegend ist bis in die Gegenwart stark vom Weinbau geprägt und von rund 90 Hektar Rebfläche umgeben.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Stadtteils ?
Antwort    Kleingartach

 

Frage 2      Die Kelter wurde gefördert durch die ..... ?
Antwort    Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

Frage 3      Von wem wurde die Presse gestiftet ?
Antwort    Fam. Gerhard und Dieter Keppler (1999)

Die Gemeinde liegt am Übergang zwischen Kraichgauer Hügelland und Nord-schwarzwald. Grabhügel der Hallstattperiode finden sich im Gewann Rainwald, Ernstenfeld, Kühlloch und Bernel. Diese werden auf 900 – 500 v. Chr. datiert. Um 260 n. Chr. besiedelten Alemannen dieses Gebiet. Den Ansiedlungen gaben sie die Namen ihrer Sippenältesten, unter Hinzufügung der Silbe –ingen, dabei ist wohl nach einem Binolf der gesuchte Ortsteil benannt. Urkundlich erwähnt wird der Ortsteil 1193 in einem „päpstlichen Bullen“, in dem Papst Coelestin III. dem Kloster Frauenalb seine Freiheiten und Besitzungen bestätigt. Die dortige Kelter wurde im 15. Jahrhundert erbaut und hatte 4 Kelterbäume. 1803 ging sie an den Badischen Staat über, und wurde schließlich 1824 von dem Ort gekauft. 1892 brannte die Kelter ab. Erst 1907 wurde der heutige Bau als Farrenstall errichtet.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?
Antwort    Bilfingen

 

Frage 2      Die Gemeinde nützt die Kelter als …. ?
Antwort    Trauzimmer

 

Frage 3      Wie heißt der Namensgeber der Kelter ?
Antwort    Friedrich Weinbrenner

Erstmals 1219 als Besitz der Grafen von Eberstein erwähnt, schenkte Otto von Eberstein das Dorf mit allen Rechten 1278 dem Kloster von Herrenalb. Kaiser Ludwig der Bayer gibt den Klosterschutz des Klosters Herrenalb an die Grafen von Württemberg, der damit seine Rechte 1341 gegenüber Baden absichern konnte. Damit kommt auch das Dorf in den Herrschaftsbereich Württembergs. Im 15. Jahrhundert wird die St. Sebastian Kirche gebaut. Sie wird mit sogenannten Secco-Wandmalereien versehen, welche im Zeitalter der Reformation übertüncht werden. Erst 1911 werden diese wieder entdeckt und freigelegt. Herzog Ulrich von Württemberg führt als Schirmherr des Klosters Herrenalb 1534 die Reformation ein. 1538 wird der zuständige Pfarrer ermahnt, die evangelische Lehre zu verkünden. Während des Dreißigjährigen Krieges gibt es starke Verwüstungen und Entvölkerung, von der sich die Gemeinde nur langsam erholt. Seit 1812 besitz das Dorf einen eigenen Friedhof, zuvor wurden die Toten im „alten Dorf“ beigesetzt (Totenweg). Die ehemalige Kelter, ein stattlicher Massivbau aus dem 18. Jahrhundert, wurde Mitte der 70er Jahre von den Ortsvereinen renoviert. Heute ist das Dorf eines von 9 Stadtteilen, die die Stadt K....... bilden. Sie liegt im westlichen Kraichgau und wird vom Kraichbach, gelegentlich auch „die Kraich“ genannt, durchflossen.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Stadtteils ?
Antwort    Bahnbrücken

 

Frage 2      Wie lautet die Hausnummer der Kelter ?
Antwort    10

 

Frage 3      Wie lautet der Rundwanderweg Nr. ....... an der Kelter vorbei ?
Antwort    K 9

Der gesuchte Ort liegt mitten im Heckengäu. Die Landschaft im romantischen Grenzbachtal lässt nicht vermuten, dass hier ein dicht besiedeltes Einzugsgebiet liegt. Die Geschichte des Ortes beginnt verbrieft im Jahre 1140. Damals, im Besitz des Klosters Weißenburg, wurde der Ort zum ersten Mal urkundlich unter dem Namen „Möbosheim" (Heim des Magines–Mächtigen) erwähnt. 1411 wurde der Ort an das Kloster Maulbronn verkauft. 1498 übergab Herzog Ulrich die Burg an die Gemeinde in einem allerdings ziemlich schlechten Zustand, den Rest besorgten im Jahre 1645 die Franzosen. Sie brannten die Diepoldsburg ab. Der ehemalige Bergfried ist der letzte erhaltene Rest der ehemaligen Diepoldsburg. Um diese Zeit hatte der Ort 286 Einwohner. Über den Zeitpunkt, wann die Kelter erbaut wurde, ist nichts bekannt. Rückschlüsse aus der Ortschronik deuten auf eine Erbauung vor 1411 hin. Sie diente später bis 1966 als Schulgebäude. Durch den oben erwähnten Verkauf des Ortes an das Kloster Maulbronn sollen es dessen Mönche gewesen sein, die den Weinbau im Ort einführten. Nach ihrer Renovierung stellt die „Alte Kelter“ seit ihrer Einweihung 1987 ein Schmuckstück in der Dorfmitte dar.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Mönsheim

 

Frage 2      Wie lautet die Jahreszahl über dem steinernen Wappen ?
Antwort    1562

 

Frage 3      Wieviele Ähren (moderne Kunst) sieht man ?
Antwort    7

Der Ort geht auf den 1213 erwähnten Bauhof oder Adamshof zurück, der sich zum Burgweiler in schützender Nähe zur Burg und der benachbarten Amtsstadt entwickelt hat und deren Geschichte teilt. Das Dorf liegt im Kraichgauer Hügelland und erstreckt sich fast anderthalb Kilometer der nord-südlichen Achse der L550 entlang. Besitzer von Burg und Ort waren im 13. Jahrhundert zunächst die Grafen von Oettingen, ab 1310 die Pfalzgrafen bei Rhein. Die Herren von Venningen erhielten 1517 die Burg und den Ort als pfälzisches Lehen. Im Rahmen der Mediatisierung gelangte der Ort 1806 zu Baden. 1856 erwarb die Gemeinde die grundherrliche Kelter. Heute ist das Dorf eines der 12 Stadtteile, die zwischen 1971 und 1973 im Rahmen der Kreisreform in die Große Kreisstadt eingemeindet wurden, durch die die Elsenz fließt.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Dorfes ?
Antwort    Weiler

 

Frage 2      Welches Datum steht am Küchenanbau (hinten) ?
Antwort    12.04.1999

 

Frage 3      Wie viel Behinderten-Parkplätze sind vorhanden ?
Antwort    1

Der Ort entstand vermutlich aus zwei alten Siedlungsplätzen (den rechtsenzischen Siedlungen „Niederhofen“ und „Oberhofen“) in alemannisch–fränkischer Zeit. Eine in den 1980er Jahren ausgegrabene römische Villa Rustica bezeugt antike Vorläufer. Die erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex des Jahres 800 deutet auf eine Namensgebung um das Jahr 500 durch einen alemannischen Sippenchef namens "Lotmar" hin. Etwa im 11. Jahrhundert ließen die Herren von L ....... die „Rotenburg“ erbauen. Aus dem edelfreien Adelsgeschlecht stammte auch Walter von L ....... , der urkundlich 1148 als Stifter des Klosters Maulbronn genannt wird. 1603 wurde die Kelter mit zwei Bäumen erbaut. Durch den Dreißigjährigen Krieg wurde der Weinbau vollständig vernichtet. Erst um 1830 wurde im Ort wieder Wein angebaut. 1870 ist eine Mahlmühle mit 4 Gängen und einem Gerbgang des Klosters Maulbronn genannt. 1971 wurde der Ort in die Große Kreisstadt im Enzkreis (Regierungsbezirk Karlsruhe) eingemeindet.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Lomersheim

 

Frage 2      Wie lautet die Hausnummer der Kelter ?
Antwort    9

 

Frage 3      Wie lautet die Jahreszahl links (3 Zahlen vorhanden) ?
Antwort    1725

Die Gemeinde liegt im Neckar – Odenwald – Kreis in Nordbaden an der Burgenstrasse. Der ursprüngliche Name „Cimbren“ weist auf Wehrbauten in der Merowingerzeit hin. Die erste Erwähnung erfolgt in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch 773. Der Ort gehörte zum Gau Wingateiba, was vermuten lässt, dass der Weinbau möglicherweise seit der Römerzeit ohne oder nur mit kurzer Unterbrechung fortgeführt wurde. 1123 werden die Herren von H....... und 1184 die Burg erstmals erwähnt, mit der die Gemeinde durch Grundherrschaft lange verbunden war. Die Burg ist zudem das Wahrzeichen des Ortes und war früher auch die Burg des Ritters Götz von Berlichingen. Da Götz von Berlichingen schon im Jahre 1520 im Dorf die Reformation eingeführt hatte, gerieten Burg und Dorf im Dreißigjährigen Krieg nach dem Sieg der Kaiserlichen 1634 bei Nördlingen in große Bedrängnis. Burg und Dorf wurden geplündert und im Jahre 1635 hatten "Hunger, Krieg, Pest und Jammer" dazu geführt, dass das halbe Dorf leer stand. 1263-1330 und von 1338-1803 war das Hochstift Speyer der Lehnsherr über den Ort. Bischof Gerhard von Speyer (zugleich auch weltlicher Fürst) erhält 1341 von Kaiser Ludwig dem Bayern die Erlaubnis, den Ort zu befestigen. Damit erhielt der Hornberg als Schutzbefestigung besondere Bedeutung für das Bistum Speyer. Das Neue Schloss (heute als Rathaus genutzt) bildet mit dem benachbarten Weingut der Burg Hornberg ein historisches Ensemble, das von der „Alten Kelter“ – erbaut 1826 – ergänzt wird. 

 

Frage 1      Wie lautet der Name der Gemeinde ?
Antwort    Neckarzimmern

 

Frage 2      Im rechten Nebengebäude befindet sich der Traditionsverein …. ?
Antwort    Lyra

 

Frage 3      Das Rathaus wurde wann renoviert ?
Antwort    Anno 1873

Eine Gründerzeit des Ortes ist unbekannt, doch beweisen Funde aus der Steinzeit, dass auf der Gemarkung schon früh Menschen gelebt haben. Im Osten der Gemeinde führt eine alte Heerstrasse vorbei, an der viele römische Gräber gefunden wurden. Die überlieferte Geschichte beginnt mit der ersten urkundlichen Nennung in den Annalen des Kloster Reichenau, danach trat Bischof Noting von Vercelli, der zuvor Abt von Hirsau (827-830) war, Besitzrechte an das Kloster Reichenau ab. Da vermutlich die Römer auf der Gemarkung bereits Wein anbauten, ist die alte Kelter von 1556 mit Sicherheit nicht der erste Kelterbau des Ortes. Wo die Vorgänger standen, ist nicht bekannt. Mit Hilfe der alten Pressen wurde hier noch bis 1949 Wein der örtlichen Weinbauer gekeltert. 1978 wurde nach umfangreichen Sanierungs­maßnahmen ein Kelter- und Weinbau Museum eingerichtet. Die Gemeinde liegt, zum einen eingebetet in Wald, Wiesen und Rebflächen am Übergang vom Kraichgau zum Nordschwarzwald, zum anderen an der Bertha Benz Memorial Route von Mannheim nach Pforzheim im westlichen Enzkreis. 

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Eisingen

 

Frage 2      Seit wann existiert das Kelterstüble ?
Antwort    1759

 

Frage 3      Wie viel Ringe halten die Fassdauben ?
Antwort    8

Die gesuchte Stadt liegt am Ausgang des vom Waldangelbach durchflossenen Angelbachtals in den Oberrheingraben und besteht heute aus drei Stadtteilen. Der zu suchende Stadtteil liegt an der B39 und wird konkret am 19. Januar 1272 im Testament des Bischofs Heinrich von Speyer erwähnt. Er sprach hierbei von einer Befestigungsanlage. 1338 wird das Dorf von Gerhard von Ehrenberg zur Stadt erhoben. Im Jahre 1366 bestätigt Kaiser Karl IV., dem Nachfolger Bischof Gerhards, Lamprecht von Brunn, alle Rechte, Freiheiten und Besitzungen des Bistums Speyer, darunter die Burg und die Stadt. Aus dem Jahre 1394 ist ein Abkommen zwischen Bischof Nikolaus von Speyer und Henselin Mu(r)er von Mingolsheim überliefert, in dem es um den Bau eines Turmes geht. Die ältesten Angaben des Weinbaus stammen aus einem Zinsbuch aus dem Jahre 1401. In einer Urkunde aus dem Jahre 1432 bestätigt der Speyerer Bischof Raban von Helmstatt der Witwe des Ritters Eberhard von Venningen, Else von Velberg, dass sie ihren Wein von der Gemarkung der Stadt in der herrschaftlichen Kelter ohne Abgaben von Kelterwein pressen lassen könne. 1727 wurde eine Baumkelter auf dem Schloss und zwei Baumkelter im Kelterhaus betrieben. 1823 erwarb die Gemeinde das Kelterhaus. 

 

Frage 1      Wie lautet der Name des gesuchten Stadtteils ?
Antwort    Rotenberg

 

Frage 2      Wie lautet die Jahreszahl über dem Tor ?
Antwort    1571

 

Frage 3      Wie lautet die Jahreszahl über dem Tor des Haus Nr. 5 ?
Antwort    1926

Das wohl noch im Frühmittelalter als Ausbausiedlung entstandene Dorf dürfte nach den Kraichgaugrafen benannt worden sein, und ist für die Zeit um 1100 als „Gravenhusen“ erstmals schriftlich nachgewiesen. Schon damals war eine selbständige Pfarrei, die bis in den Nordschwarzwald reichte, vorhanden. Im 12. und 13. Jahrhundert gab es eine nach dem Ort benannte Adelsfamilie. Als Mittelpunkt gab es eine eigene Kirche, die später erweiterte Michaelskirche, welche sich ihrer römischen Spoilen und mittelalterlichen Fresken rühmen darf. Ein im Kirchturm eingemauerter Viergötterstein zeigt, dass die Gemarkung schon zur Römerzeit besiedelt war. Johann Abraham Sixt ist der wohl bekannteste Mitbürger - dessen musikalisches Genie an Mozart, Beethoven und Schubert gemessen wird. Er wurde am 03. Januar 1757 im Ort geboren. Für Freunde der Kultur imponiert das stattliche Keltergebäude aus dem 16. Jahrhundert (mit 2 noch vollkommen funktionsfähigen Kelterbäumen!). Die „Alte Kelter“ zeugt von den hauptsächlichen Erwerbszweigen früherer Jahrhunderte: Weinbau, Land- und Forstwirtschaft. Heute ist der Ort ein Teil einer Gemeinde im Enztal (über 10.000 Einwohner). 

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Gräfenhausen

 

Frage 2      Wie viele Kelterbäume waren es ursprünglich ?
Antwort    4

 

Frage 3      Welche Jahreszahl erkennt man auf dem Dach ?
Antwort    1948