Heimatwettbewerb 2014

Seit über 750 Jahren beten und arbeiten Zisterzienserinnen an diesem Ort. Bis heute ist das Leben der Schwestern geprägt von der Spiritualität der Regeln des Hl. Benedikt: Gott suchen in der Stille der Klausur, hören auf sein Wort, meditieren der Hl. Schrift und geistlichen Lesung, verfügbar sein und sich engagieren für die Gemeinschaft, arbeiten für den Lebensunterhalt. Die wichtigste Aufgabe aber ist es, in den gemeinsamen Gebetszeiten nach den alten Melodien des Gregorianischen Chorals das Lob Gottes zu singen. Gegründet wurde das Kloster am Rande der Stadt B….–B…. von Markgräfin Irmengard v. Baden im Jahre 1245 als Grablege der badischen Markgrafen. Die Fürstenkapelle wurde 1288 erbaut und diente bis 1372 als Grablege. In ihr ist auch das Grab der Stifterin Markgräfin Irmengard zu finden. Durch einen stattlichen Torbau, der 1781 errichtet wurde, betritt man die von einer Mauer umgebene dreieckige Klosteranlage, zu der neben Abtei-, Konvents-, Ökonomie- und Schulgebäude die Klosterkirche, die Fürstenkapelle, eine Einsiedlerkapelle, sowie ein Marienbrunnen gehören. Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurde das Kloster oft hart bedrängt, kannte Zeiten des Niedergangs und der Erneuerung, auch Krieg und Plünderungen, es wurde aber nie aufgegeben.

 

Frage 1      Wie lautet der Name der Abtei ?
Antwort    Lichtenthal

 

Frage 2      Wie lautet die Jahreszahl (lat.) über dem Eingang zur Fürstenkapelle ?
Antwort    MCCLXXXVIII

 

Frage 3      Wie lautert die Jahreszahl unter der Statue des „Leidensheiland“ ?
Antwort    MDCCCLVII

Eine relativ junge Gründung im Vergleich zu anderen religiösen Gemeinschaften in der katholischen Kirche sind die Pallottiner, deren Gründer Hl. Vinzenz Pallotti (1795-1850) im Jahre 1865 die Vereinigung des katholischen Apostolates als Gemeinschaft mit Menschen aus allen Schichten, Männer und Frauen, bildete. 1915 kamen die Pallottiner nach B....... , erbauten 1922 das jetzige St. Paulusheim. Es diente kurze Zeit als Sitz der Süddeutschen Pallottiner-Provinz, daneben vor allem als Gymnasium und Internat. 1696 wurde das Paulusheim auch für externe Schüler geöffnet, seit 1974 auch für Mädchen. 1986 wurde das Internat geschlossen und seit 1994 sind auch evangelische Mädchen an der Schule. Stand 2009 wohnen 17 Pallottiner im St. Paulusheim. Bis heute ist ein Schwerpunkt in der Arbeit der Pallottiner-Provinz, hier jungen Menschen neben der intellektuellen Bildung eine religiöse und ganzheitliche Entwicklung zu ermöglichen.

 

Frage 1      Wie lautet der Name der gesuchten Stadt ?
Antwort    Bruchsal

 

Frage 2      Wie lautet der Name der Straße in der sich die Einfahrt befindet ?
Antwort    Steighohl

 

Frage 3      Wie lautet die Jahreszahl am Kreuz (links) ?
Antwort    1746

Der Ort wurde im Jahre 794 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. Obwohl 1248 erstmals ein Pfarrer genannt wird, ist nicht bekannt, seit wann es eine Kirche oder Pfarrei gibt. Das Kapuzinerkloster wurde 1628/55 gegründet, die Aufhebung erfolgte 1830, wurde aber 1938 von den Augustinern neu gegründet. Ab 2007 übernahmen die Franziskaner-Minoriten die Aufgaben der Pfarrei und der Wallfahrt, die sich 1330 als Blutwunder von W....... ereignet haben soll. Bei einer Eucharistiefeier stieß der damalige Priester Heinrich Otto nach der Wandlung aus Unachtsamkeit den bereits konsekrierten Kelch um. Das vergossene Blut Christi in Weingestalt zeichnete darauf hin auf der Korporale das Bild des gekreuzigten und elf einzelner Häupter Christi mit Dornenkrone (Veronica). Der erschrockene Priester versteckte die Korporale aus Angst hinter einem Stein des Altars. 50 Jahre später erleichterte er auf dem Sterbebett sein Gewissen und nannte das Versteck des Tuches. Das Leintuch wurde an der genannten Stelle gefunden, das Wunder (Blutbild) wurde allgemein bekannt und eine große Verehrung des Tuches begann. 1445 bestätigte Papst Eugen IV. das Wunder und gewährte Ablass. Die Wallfahrtbasilika St. Georg wurde zwischen 1698 und 1728 erbaut und der gesuchte Ort ist heute der größte eucharistische Wallfahrtsort Deutschlands.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Walldürn

 

Frage 2      Wem wurde die Statue gewidmet ?
Antwort    Augustinerorden

 

Frage 3      Wann wurde die Säule erbaut ?
Antwort    1712

Die gesuchte Abtei, auch als Stift und Kloster bekannt, liegt am nördlichen Neckarufer am Südhang des Berges Köpfl, und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Um 1130 wurde Niwenburg als Filialgründung des Klosters Lorsch zunächst als Männerkloster des Benediktinerordens errichtet. 1195 erfolgte durch Konrad von Staufen die Umwandlung in ein Kloster der Benediktinerinnen. Mit der Auflösung des Lorscher Mutterklosters im Jahre 1232 gingen dessen Rechte zunächst auf das Bistum Mainz und später auf das Bistum Worms über. Da man dort den Reformbestrebungen aus Citeaux anhing, erfolgte die Umwandlung in eine Zisterzienserinnenabtei, welche erstmals für das Jahr 1303 urkundlich belegt ist. Um 1460 kehrte das Kloster zur benediktinischen Observanz zurück, wurde 1562 offiziell aufgelöst und in ein adliges Frauenstift (1671-1681) umgewandelt. 1706 wurde das Stift den Jesuiten übertragen, in deren Händen es als Kloster bis zum Verbot des Ordens durch den Papst im Jahre 1773 verblieb. 1781–1801 war es als Kloster des Ordens der Lazaristen ausgewiesen. 1804 ging das Kloster in Privatbesitz über und wurde 1926 wieder an die Benediktiner der Erzabtei Beuron verkauft, in deren Händen es heute noch ist.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Klosters ?
Antwort    Abtei Neuburg

 

Frage 2      Wieviele Wappen (Zeichen) sind am Eingangsportal der Kirche ?
Antwort    9

 

Frage 3      Wen stellt die Figur vor der Klosterpforte dar ?
Antwort    ST. Benedikt

Mit dem Ralschbach, dem Muhrbach und dem Ingersbach fließen 3 Bäche durch den aufzusuchenden Ort, der urkundlich erstmals 1248 erwähnt wurde. In diesem Ort liegt das gesuchte Kloster. Es ist das Mutterhaus der Schwestern vom III. Orden des Hl. Dominikus, geboren als Dominikus Guzmann 1170 in Calernega (Spanien). Es wurde 1855 von Pfarrer Joseph Bäder als Antwort auf die Nöte seiner Zeit gegründet. Ihm schwebte die Form eines Klosters vor, in dem die eucharistische Anbetung und eine zeitgemäße karitative Tätigkeit miteinander verbunden sind. Unter schwierigen Bedingungen erwarben 8 junge Frauen den Eckhof und führten ein gemein­schaftliches klösterliches Leben. Sie nahmen Waisenkinder auf und unterrichteten diese Kinder. Mit Amtsantritt des Bischofs Hermann von Viscari regte er die Idee zur „Ewigen Anbetung“ auf Grund der vergangenen Säkularisation an. Die kirchliche und behördliche Anerkennung wurde allerdings erst 1917 erteilt. Früher wirkten die Schwestern in vielen Außenstationen in unseren Krankenhäusern, Altenheimen, Kindergärten oder als ambulante Krankenschwestern. Seit 2007 leben alle Schwestern im Mutterhaus.

 

Frage 1      Wann wurde die Klosterkirche St. Agnes erbaut ?
Antwort    1860-63

 

Frage 2      Wie lautet das letzte Wort im Text unter dem Kreuz ?
Antwort    Auferstehung

 

Frage 3      Wen stellt die Figur dar ?
Antwort    Hl. Dominikus

Aus Ansiedlungen um das Kloster Alba Dominorium entstand mit der Zeit die heutige Kurstadt im oberen Talkessel des Albtales. Seit 1971 führt die Stadt den Namenszusatz „Bad“. Das Kloster wurde 1148 durch Graf Berthold von Eberstein gestiftet. Das Gründungskonvent bildeten Zisterzienser aus dem Kloster Neubourg im Elsass. Ab 1289 kam es zunächst in den Einflussbereich der Markgrafen von Baden und ab 1338 unter die Schirmherrschaft der Grafen von Württemberg. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster verwüstet. Nach Einführung der Reformation im Jahre 1534 mussten die Mönche das Kloster verlassen. Von der ehemaligen Klosteranlage sind heute noch einige Gebäude vorhanden. Von der ursprünglichen Klosterkirche bestehen noch Reste der romanischen Vorhalle. Der gotische Chor wurde 1739 zur evangelischen Kirche umgebaut. Als einziger Teil der Klausur hat sich als niedriger Anbau an der evangelischen Kirche die „alte Sakristei“ bis heute erhalten und lässt noch am besten den Geist der Stille und die Abkehr von der Welt nachempfinden, der die Klostergründer vor über 800 Jahren bewegte.

 

Frage 1      Wie lautet der Name der Stadt ?
Antwort    Bad Herrenalb

 

Frage 2      In wessen Auftrag wurde die Kreuzigungsgruppe geschaffen ?
Antwort    Johann von Udenheim

 

Frage 3      Wessen Grab befindet sich in der Ruine ?
Antwort    Gottlieb Eberhard Blum

Als Hauskloster für weibliche Mitglieder der Familie stiftete Graf Eberhard III. von Eberstein und seine Mutter Uta um 1180 die „Celle sanctae Mariae“. Das Benediktinerinnenkloster sollte die Geschicke der Gemeinde für über 600 Jahre bestimmen, denn alle Ortsteile der Gemeinde wurden dem Kloster zur materiellen Ausstattung entweder bei der Gründung übergeben oder wenig später vom Kloster erworben. Wie es in den Lagerbüchern heißt, war die Äbtissin die „rechte Herrin“ über die Dörfer. Als erste Äbtissin wird in der Bulle Papst Coelestin III. vom 18. Mai 1193 Oda von Eberstein genannt. Sie war die Schwester des Klostergründers. Die Vogtei (Schirmherrschaft) wurde ab 1387/89 mit den Markgrafen von Baden geteilt. Erst nach dem Aussterben der Ebersteiner fiel die Schirmherrschaft 1660 gänzlich an die Markgrafen von Baden. Jahrzehntelange Streitigkeiten des sich als „Freiadliges Stift“ bezeichneten Klosters mit den badischen Schirmherren, die 1782 mit einem Urteil für die Grafen endeten, untergruben die Autorität des Klosters gegenüber seinen Untertanen. Heute sorgt sich eine Stiftung um den Erhalt der Anlage.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Klosters ?
Antwort    Frauenalb

 

Frage 2      Welche Nr. hat lt. Gebäudebestand das Nachtwächterhaus ?
Antwort    20 oder 17

 

Frage 3      Wann wurde der Abteigarten erbaut ?
Antwort    1738-40

Der gesuchte Ortsteil liegt in der am 1. Oktober 1974 aus 4 ehemaligen, selbständigen Gemeinden gebildeten neuen Gemeinde und befindet sich im Oberrheingraben. In der Ende des 9. Jahrhunderts geschriebenen Primisvita wird Suarzaha als Gründung Primis genannt. Das Kloster wurde 826 erstmals urkundlich erwähnt und von Benediktinern geleitet. Manches deutet aber darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine Neugründung handelt, sondern um einen vermutlich noch im 8. Jahrhundert verlegten Konvent, den der auch anderwärts bekannte Graf Ruthard um 749 auf der Rheininsel Arnulfau gestiftet hatte. 1032 gab König Heinrich II. das Kloster als Lehen an die Bischöfe von Speyer, die das Kloster finanziell ausbeuteten. Erst Heinrich IV. entließ das Kloster aus der Lehensabhängigkeit von Speyer. Im Bauernkrieg 1525 und im Dreißigjährigen Krieg musste das Kloster erhebliche Zerstörungen erdulden. 1653 erfolgte die Übertragung der heiligen Rufina, was ein Wiederaufleben des klösterlichen Lebens bewirkte. 1802/03 beendete die Säkulation die Existenz des Klosters. Heute sind außer der ehemaligen Abteikirche St. Peter und Paul nur noch einige Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude mit dem Klosterportal aus den Jahren 1761 bis 1790 vorhanden.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Schwarzach

 

Frage 2      Wann wurde die Klosteranlage grundlegend umgestaltet ?
Antwort    1724-31

 

Frage 3      Wann wurde das „Ossarium“ (Beinhaus) errichtet ?
Antwort    1521/22

Die anzufahrende Gemeinde entstand durch den Zusammenschluss zweier ehemals selbstständiger Orte zum 31. Dezember 1974. Der neue Gemeindenamen wurde nicht aus den Anfangssilben der beiden Orte, sondern aus dem Namen des kleinen Flüsschens, das beide Orte verbindet, gebildet. So konnten viele Gemeinschafts­einrichtungen wie die Maienbachhalle geschaffen werden. Im kleineren Ortsteil lag das im hohen Mittelalter gegründete Kloster, 1167 erstmals erwähnt, dessen Klosterkirche heute zu den herausragenden staufischen Denkmälern in Baden-Württemberg zählt und zu den wenigen romanischen Bauten im Kraichgau. Allerdings geht man davon aus, dass die Gründung bereits 1145 (auch 1135 erwähnt) im wormsschen Auftrag von Augustiner-Chorherren aus Frankenthal unter Bischof Buggo II. erfolgte. Autoren früherer Jahrhunderte erwähnten einen Frauenkonvent. Könnten die Augustinerkanoniker, die die Frauenfrömmigkeit ihrer Zeit sehr förderten, hier eine kleine Frauenzelle integriert haben? Der 1187 in einer Barbarossa–Urkunde bestätigte Besitz hätte jedenfalls die Existenz eines Frauenkonvents gewährleistet. Der Grabstein der Abbatissa Agnes in der Klosterkirche bestätigt eine selbständige Frauengemeinschaft um das Jahr 1200. Mit einem Praepositus wird 1223 letztmals eine männliche Leitung des Klosters genannt, ab 1254 ist von Schwestern die Rede. Ab 1436/38 geht das Kloster an den Benediktinerorden. Die letzte Priorin, Anna von Bettendorff, residierte am 16. Dezember 1560. Mit dem Tode der letzten Nonne 1616 ist das Klosterleben erloschen.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortsteils ?
Antwort    Lobenfeld

 

Frage 2      Wann wurde die Kirche wieder ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben ?
Antwort    1997

 

Frage 3      Welche Höhenangabe befindet sich am Wegweiser ?
Antwort     üNN

Die erste schriftliche Eintragung des Ortes findet man in einem Dariumblatt des Würzburger Archivs um das Jahr 1000. Genannt wird dort das „Closter Bullikhemb“, das zu jener Zeit als Benidiktinerinnenkloster eingeweiht wurde, dann 1238 in eine Zisterzienserinnenabtei umgewandelt und 1584 von Erzbischof Wolfgang Dallberg von Mainz wieder aufgehoben wurde. Funde aus den Tagen des Limes zeigen aber auch, dass der Ort bereits früher bestanden haben muss. Im Volksmund wurde es das „Klösterlein zu den sieben Seligkeiten“ genannt. Jenes genannte Nonnenkloster hatte vom 12. Jahrhundert bis zur Säkularisierung 1584 die Ortsherrschaft inne. Mit Aufhebung des Klosters im selben Jahr wurden die restlichen Klostergebäude abgerissen. 1803 kam das Kloster in den Besitz des Grafen von Lenningen, der es in ein Schloss umbaute, das dann 1902 durch Brand vollständig vernichtet wurde. Nur die romanische Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert blieb bis heute nebst Wirtschaftsgebäuden (Remise) erhalten. Die Remise wurde 1625 aus den Steinen des abgerissenen Konventgebäudes des Klosters errichtet. 1883/84 ging der Ort in den Besitz des Großherzogtums Baden über.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Billigheim

 

Frage 2      Was ist heute in der Remise untergebracht ?
Antwort    Kindergarten

 

Frage 3      Wer schuf die Bronze-Reliefs am Eingang des Neubaues ?
Antwort    Wilhelm Müller

Die Pfarrei des gesuchten Ortes ist eine der ältesten des Landes, denn bereits 774 errichtete Bischof Heddo von Straßburg ein Archidiakonat (Verwaltungseinheit) jenseits des Rheins. 1774 verlegte die Markgräfin-Witwe Maria Viktoria Pauline von Arenberg ihren Wohnsitz von Baden-Baden nach O....... , um im ehemaligen Residenz­haus der Jesuiten eine Klosterschule der Augustiner-Chorfrauen einzurichten. Sie selbst lebte 10 Jahre in dem Gebäude, das ab 1823 als Rathaus diente. In der Klosterschule lernten junge Mädchen Fähigkeiten, die sie als zukünftige Mütter und Erzieherinnen benötigten. Während der 40 Jahre besuchten 580 Mädchen, die gesamte weibliche Jugend des Ortes, die Klosterschule. Kloster und Schule bestehen in Offenburg bis heute. Der Ort, im Herzen Mittelbadens, zwischen Schwarzwald und Rhein liegend, ist eine Gemeinde mit allen Vorzügen des ländlichen Raumes. Eingebettet in das Grün der Obstbäume, Wiesen und Felder, den nahen Schwarzwald immer vor Augen, hat sich der Ort zu einer Wohngemeinde entwickelt, die Ruhe ausstrahlt, in der aber dennoch das Leben in mannigfaltiger Form pulsiert.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Ortes ?
Antwort    Ottersweier

 

Frage 2      Wie lautet die Nummer des Objektes im Historischen Rundgang ?
Antwort    1

 

Frage 3      Wie lautet die Jahreszahl über dem Kellereingang ?
Antwort    1688

Die gesuchte Stadt besteht aus 3 Stadtteilen und ist nach dem kleinsten davon benannt. Das Gebiet der heutigen Stadt kam durch Schenkungen der Salierkaiser Heinrich III. und Heinrich IV. zwischen 1056 und 1063 an das Hochstift Speyer, wo es bis zur Säkularisation blieb und liegt in der oberrheinischen Tiefebene. „Im Jahre 1435 hütete ein Schäfer in selbiger Gegend seine Schaaf und fand von ungefähr in einem hohlen Eichbaum ein steinernes Marienbildlein zweyen Spannen hoch, samt dem Kindlein auf dem linken Arm." So erzählt es der "Gründliche Bericht" im Pfarrarchiv. Viele Menschen hielten hier inne und trugen der Gottesmutter ihre Nöte und Sorgen vor. Der damalige Speyerer Bischof Matthias von Rammung ließ 1473 eine Kapelle erbauen und am Pfingstdienstag einweihen. Die Reste dieser ersten gotischen Kapelle mit dem Wappen des Erbauers sind noch heute im Chor der Kirche zu sehen. Am Fest Mariae Himmelfahrt 1639 ließ Kaspar Baumberger neben der Kapelle den Grundstein für ein Kloster legen, das trotz der Wirren des Dreißigjährigen Krieges bereits 1641 fertig gestellt werden konnte und von Kapuzinern geleitet wurde.

 

Frage 1      Wie lautet der Name des Stadtteils ?
Antwort    Waghäusel

 

Frage 2      Wer stiftete die Figur der Hl. Klara ?
Antwort    Elisabeth u. Dieter Rauh

 

Frage 3      Was steht unter der Madonna ?
Antwort    Erneuert n. dem Brand 1922