Heimatwettbewerb 2011

Wallfahrtskapelle zur Schmerzhaften Mutter Gottes. Hier finden mehrmals im Jahr Wallfahrten auf den Letzenberg mit der bekannten Marienkapelle und der barocken Pfarrkirche statt. Über Rebhänge hinweg hat der Besucher einen weiten Blick auf den gesuchten Ort und in die Rheinebene. Vorbildliche Aktivitäten hat der Verein der Vogelfreunde entwickelt: ihm ist ein Vogelschutzgebiet beim Ort zu verdanken.

 

Frage 1      Um welchen Ort handelt es sich ?
Antwort    Malsch

 

Frage 2      Am Grundstein steht „Ich wurde gelegt am Sonntag im Jahre ......" ?
Antwort    1902

 

Frage 3      An wen erinnert das Kreuz vor der Kapelle ?
Antwort    Hermann von Vicari

Wahrzeichen der Stadt ist nicht das Schloss, sondern die Pfarrkirche St. Peter. Sie steht in ihrer barocken Pracht an der Stelle einer gotischen Anlage, die allerdings den Ansprüchen des Fürstbischofs von Schönborn nicht mehr genügte. Er ließ Balthasar Neumann kommen. Im Jahre 1738 wurden die Fundamente gelegt, schon 8 Jahre später die ersten Gottesdienste abgehalten. Im Auftrag Schönborns übernahm Neumann den Chor und die Langhausmauern der früheren Kirche, setzte rechtwinkelig mitten hinein das neue breitere Hauptschiff und überwölbte die Vierung mit einer Hängekuppel. Damit erhielt der Neubau den Grundriss der Form eines gleicharmigen sogenannten „griechischen Kreuzes“. In die nördlichen Ecken von Langhaus und Querhaus kamen die beiden Türme. Zu den Merkwürdigkeiten dieser Kirche gehört, dass der Kardinal sie als künftige Grablege für die Bischöfe von Speyer bestimmt hatte. So fasste er auch den Entschluss, „aus dem Grund nach dem Modell der Peterskirche zu Rom“ eine neue Peterskirche mit eigener Bischofsgruft zu bauen.

 

Frage 1      Wie lautet der Name der gesuchten Stadt ?
Antwort    Bruchsal

 

Frage 2      Wem ist das Ehrengrab neben der Kirche gewidmet ?
Antwort    Johann Baptist Bekk

 

Frage 3      Wie viele Treppen geht es zur Petersgasse hinab ?
Antwort    24

Unser Weg führt uns in das „Fünfmühlental“ im Kreis Sinsheim, ein Tälchen voller Romantik, vom Zimmerhof bis zur Burg Guttenberg. Eingebettet zwischen Wiesen und sanften waldigen Bergkuppen plätschert der Mühlbach an den Mühlen vorbei, dem Neckar entgegen. Die Kugelmühle gleich am Eingang des Tales ist für den Fotofreund ein dankbares Motiv. An dem reizvollen Fachwerkbau der Bartsmühle vorbei führt der bequeme Spazierweg zur Sommermühle. Schon um 1600 ließen die Bauern der Umgebung hier ihr Getreide zu Mehl vermahlen. In dem gemütlichen neuen Gastraum der Mühlenschenke kann man sich bei Hausmacherwurst und Rauchschinken von den Anstrengungen der Wanderung gut erholen. Die Zufahrt mit dem PKW ist von Neckarmühlbach oder auch von Siegelbach möglich.

 

Frage 1      Wie heißt der/die Wirt/in der Mühlenschenke ?
Antwort    Anette Schmitt

 

Frage 2      Welche Jahreszahl finden Sie am Türstein zum Kellergewölbe ?
Antwort     1785

Die Sanierung des wertvollen Fachwerkhauses wurde im Jahre 1990 abgeschlossen. Es befindet sich in einem Ortsteil von Ubstadt-Weiher, 10 km nordöstlich von Bruchsal gelegen. Das Kellergeschoss ist weit herausgezogen. Am vorstehenden Kellerhals, im Gewände der Rundbogenöffnung, finden Sie die in Frage 2 gesuchte Jahreszahl. Auf dem Werksteinmauerwerk stehen zwei Fachwerksstöcke mit Krüppelwalmdächern. Die Gemeinde Ubstadt-Weiher hat mit dieser Sanierung beispielhaft ein Heim für ihre Musik und Kunstschule geschaffen.

 

Frage 1      In welchem Ortsteil steht das Haus ?
Antwort    Zeutern

 

Frage 2      Welche Jahreszahl steht im Kellergewände ?
Antwort    1556

Am weiten Neckarbogen des Kleinen Odenwaldes, umgeben von Wiesentälern und Mischwäldern, liegt die ländliche Gemeinde mit ihren vier Ortsteilen, von denen u.a. Michelbach ein anerkannter Erholungsort ist. In der gesuchten Gemeinde hat eigentlich keiner der Einwohner weit bis zum lieben Gott. Hier gibt es nämlich nicht weniger als fünf Kirchen in vier Ortsteilen, allerdings nur eine katholische.

 

Frage 1      Wo steht der gesuchte Brunnen ?
Antwort    Aglasterhausen

 

Frage 2      Wann war die erste urkundliche Erwähnung ?
Antwort    1142

Leopold Feigenbutz erblickte am 15. August 1827 iin Mörschenhardt das Licht dieser Welt. In seinen jungen Jahren wirkte er als Unterlehrer an verschiedenen Schulen, bevor es ihn nach 1857 an den gesuchten Ort führte, wo er 44 Jahre wirkte. Zunächst ist es ihm zu verdanken, dass die von seinem berühmten Kollegen Samuel Friedrich Sauter gesammelten „Alten Nachrichten von .......“ im Jahre 1875 veröffentlicht wurden. Feigenbutz fasste den Entschluss, „mit den alten Nachrichten eine geschichtliche Abhandlung über den ganzen Kraichgau zu verweben“. Und so erschien das Hauptwerk des Leopold Feigenbutz „Der Kraichgau und seine Orte“. Es befindet sich heute im Wasserschloss aus dem 14. Jahrhundert, das gleichzeitig als Bildungszentrum genutzt wird.

 

Frage 1      Um welchen Ort handelt es sich ?
Antwort    Flehingen

 

Frage 2      Ab wann war das Wasserschloss Erziehungsanstalt ?
Antwort    1889

 

Der gesuchte Ort „liegt artig an einem Steinhügel, der mit Wein bebaut ist; es hat Wiesen und Felder vor sich“. Dies schrieb vor 210 Jahren kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe in sein Tagebuch, als er an diesem Tag durch den gesuchten Ort fuhr. Wie viele Kraichgaugemeinden ist auch dieser Ort im Lorscher Codex erwähnt und trug schon damals - im Jahre 822 - den heutigen Namen. Durch den Ort führt die B45, die die Gemeinde in zwei Hälften trennt. Vermutlich ist die Ruine der Martins­kapelle im östlichen Teil der älteste Rest des alten Ortes. Nach der bedeutendsten Persönlichkeit des Ortes ist die im Jahre 1967 eingeweihte Grund- und Hauptschule benannt. Der Namensgeber wurde 1879 hier geboren und starb am 24. Oktober 1963 in Los Angeles. Heute hält die Gemeinde das Andenken an diesen großen Bürger nicht nur durch die Benennung ihrer Schule, sondern auch in Form eines Gedächtnisfonds in Ehren. Aus diesen Mitteln erhalten jeweils der beste Schüler und die besten Schülerin eines Entlassjahrganges einen Preis.

 

Frage 1      Welchen Ort suchen wir ?
Antwort    Meckesheim

 

Frage 2      Wie heißt der Namensgeber ?
Antwort    Karl Bühler

 

Frage 3      Links vom Haupteingang ist ein Wappen aus Stein eingelassen. Es wird gebildet aus drei Symbolen. Was stellt das untere Symbol dar ?
Antwort    Wasserrad

Größter Arbeitgeber in der zu suchenden Gemeinde sind die Johannesanstalten Mosbach, die hier seit 1914/15 eine Behindertenwerkstatt und eine Fachschule für Sozialpädagogik betreiben. 780 Wohn- und Arbeitsplätze sind bis heute dort am „Alten Wasserschloss“ entstanden. Die Gemeinde wurde 1143 urkundlich zum ersten Mal erwähnt, im Jahre 1823 aber in Ober....... und Unter....... geteilt. 150 Jahre nach dieser Teilung wurden beide Gemeinden im Zuge der Baden-Württembergischen Gemeindereform wiedervereinigt. Um die Gemeinde aufzusuchen, müssen Sie ins Quellgebiet des Schwarzbachs im östlichen Kraichgau fahren. Die Einwohner fühlen sich zwar mehr als Odenwälder, aber nicht nur nach unserer Definition gehören die westlich des Neckars liegenden Gebiete zum Kraichgau. In beiden Ortsteilen steht für die Opfer des 1. Weltkrieges an markanter Stelle je ein Mahnmal, erstellt in der Weimarer Zeit. Das Kriegerdenkmal in Unter....... wurde von dem einheimischen Steinhauerbetrieb Berg 1926 gefertigt und 1927 feierlich eingeweiht. Es hat die Form einer oben abgeflachten Pyramide auf einem durch Treppenstufen erhöhten Sockel. An den 4 Seiten erkennt man aus Stein gehauene Reliefs mit Soldatenabbildungen und den Namenstafeln der Kriegstoten. Das andere Denkmal in Ober....... ist eher schlicht und einfach im Ausdruck. Es hat die Form einer viereckigen Säule mit dem Eisernen Kreuz als oberem Abschluss, wurde im Jahre 1925 eingeweiht und steht am Ausgang des Ortsteils in Richtung Neunkirchen. Beiden Denkmälern wurden die Namen der Opfer des 2. Weltkrieges hinzugefügt.

 

Frage 1      Wie heißt die Gemeinde ?
Antwort    Schwarzach

 

Frage 2      Aus welchem Stein wurde das Ehrenmal in Ober....... hergestellt ?
Antwort    roter Sandstein

 

Frage 3      In einem Relief des Denkmals in Unter....... lehnt ein sterbender oder erschöpfter Soldat an einem Baumstumpf. Um welche Baumart handelt es sich ?
Antwort    Eiche

In malerischer Lage im Herzen des Kraichgaus, nur 5 km von Sinsheim entfernt, liegt das elegant möblierte Schloss Neuhaus mit eigener Kapelle und romantischer Parkanlage. Der Grundstein des Schlosses wurde bereits im Jahre 1333 gelegt. Seine heutige Form erhielt das historische Bauwerk im 17. Jahrhundert. Die lichtdurchfluteten Banketträume und Salons im zweiten Stock sind über eine mit Renaissancemalereien geschmückte Wendeltreppe zu erreichen. Sie bieten Raum für Veranstaltungen jeder Art von 20 bis 150 Personen. Hier können Sie das ganze Jahr über im stilvollen Ambiente Feste feiern und die historische Atmosphäre genießen.

 

Frage 1      Zu welcher Gemeinde gehört das Schloss ?
Antwort    Ehrstädt (Sinsheim)

 

Frage 2      Wieviele Bäume stehen im ummauerten Parkgarten ?
Antwort    5

 

Die gezeigte Burg, später auch "Altes Schloss" genannt, geht in ihren mittelalterlichen Anfängen auf die Herren von Husen zurück, wurde jedoch mehrfach umgebaut und erweitert, zuletzt sehr umfangreich 1876-1878 durch den Ulmer Münsterbaumeister August von Bayer. Den gesuchten Ort gibt es nicht erst seit Goethe, der ihn in seinem Trauerspiel „Götz von Berlichingen“ weit über seine Heimat hinaus bekannt machte. Die Römer bauten hier im 2. Jahrhundert n. Chr. ein strategisch wichtiges Kastell, um den vorgelagerten Limes zu bewachen. Das Freilichtmuseum „Römerbad“ in der Ortsmitte zeigt die Grundmauern eines römischen Bades, sowie einen Teil der römischen Geschichte und Lebensart vor Ort. Ein mit didaktischen Tafeln versehener Weg führt vorbei an einem römischen Brunnen zum Kastellbereich und zum Museum im Alten Schloss. In einem der Ecktürme werden  dort neben Waffen und römischen Altertümern auch die beiden originalen Eisernen Hände des Götz von Berlichingen gezeigt.

 

Frage 1      Wo befindet sich das Schlossmuseum ?
Antwort    Jagsthausen

 

Frage 2      Im Hof über dem Eingang befindet sich ein Wappen. Welche Jahreszahl steht dort ?
Antwort    1772

Um 1500 richtete in kaiserlichem Auftrag ein Angehöriger des späteren Fürstenhauses Thurn und Taxis die erste Postverbindung ein. Die Kurpfalz schloss sich 1686 dieser Reichsregelung auch in ihrem Land an. Ab Osterdienstag des besagten Jahres verkehrte an zwei Wochentagen zwischen Heidelberg und Würzburg die sog. „reitende ordinäre Post“. Ein Postillion zu Pferd, der ein Signalhorn an einer schwarzgelben mit Quasten versehenen Wollschnur links und die Postbrieftasche rechts trug, brachte seit der Zeit regelmäßig Briefe und kleinere Pakete. Noch 1781 gebrauchte man daher die Redewendung, dass eine Bekanntmachung „mit der Tasche erschienen“ sei. Auch „reitende Extraposten“ gab es. Eine Verbesserung wurde dadurch erreicht, dass an bestimmten Zwischenstationen ausgeruhte Reiter und Pferde bereitstanden. Ein derartiger Haltepunkt befand sich in dem gesuchten Ort. Nach der Reichspostordnung vom 17. Oktober 1698 hatten die Posthalter für diesen Zweck mindestens sechs Pferde bereitzuhalten. Dafür wurden sie mit landesherrlicher Billigung durch die Taxissche Postverwaltung lebenslänglich angestellt, bekamen ein festes Gehalt und ein Drittel des Briefportos, durften sich durch eilige Botendienste und mit Unterbringung und Verköstigung der Reisenden auch Nebeneinnahmen verschaffen. Außerdem waren sie laut kurfürstlicher Verfügung vom 22. Februar 1707 von Wach- und Frondiensten befreit und brauchten keine Kriegslasten zu tragen. Als wegen der Kriegswirren 1698 die „Kaiserliche Reichsordinari reitende Post“ eingestellt werden musste, trat die sogenannte Dragoner Post, eine militärische Kurierpost, an ihre Stelle, welche aber nur die Verbindung zwischen der kurfürstlichen Zentralregierung und dem Oberamt Mosbach aufrecht hielt.

 

Frage 1      Wo finden Sie die alte Posthalterei ?
Antwort    Neckarelz

 

Frage 2      In welchem Jahr hat Johann Wolfgang von Goethe hier übernachtet ?
Antwort    1815

Der Ort ist ein zwischen Rheinebene und Kraichgauer Hügelland gelegenes, wohl schon in frühmittelalterlicher Zeit vorhandenes Weinstädtchen. In seinem historischen Ortsbild fällt das erst in neuerer Zeit restaurierte „Walksche Haus“ besonders auf. Für kunstgeschichtlich und kulturinteressierte Besucher ist dieser Ortsmittelpunkt mit seinen stilvollen Fachwerkhäusern sowie der Tulla-Brücke ein Highlight. Eine ungewöhnliche Doppelanlage zweier Kirchen prägt das Ortsbild: die katholische Michaelskirche und die evangelische Landeskirche liegen Chor an Chor hinter­einander. Wahrzeichen des Ortes ist der 1589 erbaute, weit sichtbare Wartturm. Dem Naturfreund ist das ....... Moor (Naturschutzgebiet) als Rest einer Sumpflandschaft in der Kinzig-Murg-Rinne ein Begriff. Desweiteren stehen für die Naherholung ein Wein- und Waldlehrpfad, zwei Vogelvereine mit Vogelvolieren und Tiergehegen und ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz zur Verfügung.

 

Frage 1      In welchem Ort steht diese Brücke ?
Antwort    Weingarten

 

Frage 2      Wann wurde die Brücke gebaut ?
Antwort     1826

 

Frage 3      In welchem Jahre war der tiefere Wasserhochstand ?
Antwort    1889