Archiv Clubnachrichten 2019

Tagesausfahrt - Schiffahrt auf dem Neckar  (Sep. 2019)

Die zweite gemeinsame Tagesfahrt der beiden Bruchsaler Automobilclubs 1.BAC und MSC am Samstag, den 14.09. führte die Teilnehmer nach Heidelberg mit einer Fahrt auf dem Neckar flussaufwärts bis Neckarsteinach und nach einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Bus nach Heidelberg zurück, um noch einige Stunden die Altstadtatmosphäre zu genießen. Fast wäre diese schöne Tour nicht zustande gekommen, da das ausgesuchte Restaurant in Neckarsteinach terminlich nicht mit dem bereits gebuchten Busunternehmen harmonierte. Die Tour wurde deshalb im Vorfeld um eine Woche verlegt, was für das Busunternehmen nicht passte. Erst nach vielen Recherchen der Vorstände beider Vereine konnte für den Samstag noch das Busunternehmen Eberhardt aus Pforzheim gewonnen werden. Die Tour selbst war bei herrlich spätsommerlichem Wetter gigantisch. Dies betraf die Schiffsreise mit der „ALT HEIDELBERG“, einem Schiff der Weissen Flotte. Vorbei an der Ruine des Heidelberger Schlosses ging es durch das herrliche Neckartal. Dabei passierten wir das ansehnliche Kloster Neuburg sowie zwei Schleusen bei Heidelberg und Neckargemünd, umfuhren den Bergkegel mit der Festungsanlage und dem gleichnamigen Ort Dilsberg und passierten vor dem Anleger in Neckarsteinach das Burgenensemble Burg Schadeck – auch Schwalbennest genannt - , die Hinterburg als Stammburg der Edelfreien von Steinach und die Vorderburg und die imposante Mittelburg. Bei gemütlichem und gutbürgerlichem Essen im Restaurant Schiff konnten alle Beteiligten auf der Sonnenterasse den herrlichen Blick auf den Neckar mit den vorbeifahrenden Schiffen und das Neckartal genießen. Mit dem Bus ging es dann nach Heidelberg, wo mit 2,5 h Aufenthalt allen vielfältige Möglichkeiten zum Besuch der Märkte und Geschäftsstraßen, der zahlreichen Cafes, dem Besuch des Schlosses und der Fahrt mit den Bergbahnen offenstand. Für etwas Unruhe, Verkehrschaos aber auch Kritik an der Heidelberger Touristikorganisation sorgte der mit Touristen überfüllte Neckarmünzplatz, der für die Busse und Besucher zentraler Anfahrt- und Abfahrtpunkt darstellte. Zufrieden äußerten sich alle Teilnehmer am Schluss der Reise und dankten auch dem Busfahrer für die problemlose Hin- und Rückfahrt.

 

clubhock - Grillfest im Biergarten (aug. 2019)

Zum Grillfest am Freitag, 9. August, in unserem Clublokal in Büchenau hatte unser 1. Vorsitzender Dieter Suffel geladen. Das Wetter war ideal um im Freien zu sitzen. Gegen Abend hatte der Wetterfrosch zwar Regen angesagt, jedoch hatten wir den abgedeckten Bereich im Garten alleine für uns und brauchten so von oben nichts zu befürchten.

 

In seiner kurzen Begrüßungsrede zeigte sich Dieter Suffel sehr erfreut, dass alle angemeldeten 54 Personen erschienen waren und es so zu einer tollen Besucherfrequenz kam. Unter den Gästen begrüßte er besonders die 14 Mitglieder des 1. Bruchsaler Automobilclub mit ihrem Vorsitzenden Jürgen Steinbrink. Hoffen wir, dass die künftigen Veranstaltungen eine ebenso gute Resonanz erfahren. Was unter anderem sehr erfreulich war, dass wir Mitglieder begrüßen konnten, die schon seit längerem nicht mehr an einer Veranstaltung teilgenommen hatten. Weiter so !! Beide Vorsitzende gingen dann auf die nächste gemeinsame Veranstaltung ein. Jürgen Steinbrink wies darauf hin, dass die Neckarschifffahrt vom 9. September auf eine Woche später, den 14. September, verschoben werden musste. Grund dafür war, dass die Gastronomie in Neckar­steinach, dem Ziel der Schifffahrt, am 9. September ausgebucht war.

 

Wenig später gab Dieter Suffel das Grillbuffet frei und wie immer hatten wir die Qual der Wahl, die vom Team unseres Clublokal hervorragend zusammengestellten Grillspezialitäten zu genießen. Von allen leckeren Sachen zu probieren war fast zu viel, also ging es darum, Wohlschmeckendes herauszupicken. Bei der großen Auswahl war es nicht leicht, aber zum Schluss gab es überall zufriedene Gesichter. Zwischendurch hatte es einige Male leicht getröpfelt, aber wir saßen ja sicher und blieben alle trocken. Umso stärker war der Informationsaustausch aus dem täglichen Allerlei. Und ich sage ja immer wieder, soziale Kontakte braucht der Mensch, um sich auszusprechen und sich frei zu fühlen. Die letzten verließen dann gegen 22.00 Uhr den Biergarten, der mittlerweile auf Grund des Regens allerdings menschenleer war. Der Vorstand des MSC Bruchsal freute sich über eine top-gelungene Veranstaltung.

MSC Bruchsal beim Kindertag des Polizeipräsidium Einsatz (Jul. 2019)

Im Rahmen der 50-Jahrfeier des Bestehens der Polizeidirektion Bruchsal und der Hochschule für Polizei - im Volksmund immer noch als BEPO bezeichnet - wurde am Donnerstag den 1. August 2019 der 34. Kindertag auf dem Polizeiareal Dittmannswiesen 64 veranstaltet. Erneut hat diese traditionelle Veranstaltung das Ferienprogramm der Stadt Bruchsal und vieler umliegenden Gemeinden eröffnet. Für Klein und Groß werden beim Kindertag wieder jede Menge Spiel- und Erlebnisaktionen, abwechslungsreiche Unterhaltung sowie polizeiliche Informationsthemen angeboten. Über 40 Mitmach­stationen und mehr als zehn Vorführungen erwarten die Ferienbesucher. Bei absolut tollem Wetter nahmen von 10.00-16.00 Uhr über 7000 Besucher daran teil. Mit den von der Firma C&G GmbH Trade Solutions Bruchsal in Zusammenarbeit mit dem RC Gondelsheim bereitgestellten 5 batteriebetriebenen Automobilen kam hier, trotz der Hilfe von 2 Polizeikommissarinnen, viel Arbeit auf uns MSC’ler zu. Für die Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren war es aber spannend und lehrreich auf dem abgesteckten Parcour ihre Runden drehen zu können. Dass sich hierbei manchmal auch eine Warteschlange bildete, hielt die Kinder nicht davon ab zu warten bis sie in die E-Autos steigen durften. Auch der aufgebaute ADAC Fahrsimulator war die ganze Zeit in Betrieb und kam bei den älteren Kinder außerordentlich gut an. Zeigt es doch wie man Kindern und Erwachsenen trotz größerem Aufwand enorme Vergnügungen bereiten kann. Bleibt zu hoffen, dass die Traditions­veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder beim Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal stattfindet.

Clubreise nach legden im mÜnsterland (Jul. 2019)

Unsere Clubreise 2019 führte uns ins Münsterland nach Nordrhein-Westfalen (siehe auch MSC Clubreisen). Auch diesmal hatten wir Gäste von unserem Partnerclub, dem 1. BAC, dabei, insgesamt neun Personen einschließlich dem 1. Vorsitzenden, Jürgen Steinbrink. Mit 31 Mitgliedern des MSC und Freunde des Clubs waren wir fast ausgebucht.

 

Nordrhein-Westfalen ist mit 17,9 Millionen Menschen der Bevölkerungszahl nach das größte Bundesland in Deutschland. Das Münsterland liegt im nördlichen Teil von NRW und grenzt im Westen an die Niederlande. Im Jahre 2004 wurde Münster im Rahmen des weltweiten Wettbewerbs „Live Com Award“ (Lebenswerteste Stadt der Welt) zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gewählt, eine attraktive Mischung aus Alt und Neu. Das überwiegend flache Münsterland wird weitgehend von der Landwirtschaft geprägt und hat sich in den letzten Jahren zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Münster ist u.a. die führende Fahrradstadt Deutschlands; man schätzt, dass hier täglich 30.000 bis 50.000 Fahrräder bewegt werden. Eigens dafür wurden in der Innenstadt Parkhäuser nur für Fahrräder gebaut. Die Anreise erfolgte wie in den Jahren zuvor mit einem modernen Reisebus der Fa. Wöhrle. Bei einem Halt nahe Limburg wurde das legendäre, allerdings neu zusammengestellte Sektfrühstück verzehrt. Bei der Ankunft in Ledgen überraschte uns das Landhotel Hermannshöhes mit westfälischem Charme. Wie wir während unseres Aufenthaltes feststellten, ein Top geführtes Hotel in allen Belangen.

 

Am zweiten Tag ging es mit dem Fahrgastschiff "Möwe" zur Seerundfahrt auf dem Halterner See, der hauptsächlich zur Trinkwassergewinnung und zur Wasserversorgung der nördlichen Städte im Ruhrgebiet dient. Er ist mit 307 ha der größte See im Münsterland und war nur wenige Kilometer von unserem Hotel entfernt. Die Bootsfahrt, „Blaue Tour“ genannt, führte uns um den ganzen See. Nahezu vom Wald eingeschlossen, bietet er sich hervorragend als Naherholungsgebiet an. Weiter ging es dann mit zwei Planwagen, die allerdings nicht zu den schnellsten zählten, in den idyllischen Ortsteil Sythen: zur Alten Wassermühle und zum Sythener Schloss. Begrüßt wurden wir von zwei Mitgliedern des Fördervereins mit einem Heimatlikör und westfälischen Häppchen. Von Ihnen wurde uns der geschichtliche Werdegang des Schlosses und der Mühle - hervorgegangen aus einer germanischen Wallburg - umfassend geschildert. Im Pfeiffer’s Sythener Flora Cafe genossen wir zum westfälischen Kaffeeklatsch den Kuchen und westfälische Schnittchen.

 

Am dritten Tag war ein Abstecher in die Niederlande vorgesehen. Gleich nach dem Frühstück startete unser Bus in das nur 65 km entfernte Enschede. Auf der Fahrt dorthin passierten wir die deutsch-holländische Grenze ohne Kontrolle oder sonstige Hindernisse. Das ist Europa und so sollte es bleiben! In Enschede führte uns der Fremdenführer bis in die Innenstadt auf den weitreichend bekannten Wochenmarkt. Lebensmittel, Obst und Textilien gab es hier zu Preisen, bei denen ich in Deutschland nur die halbe Rente benötigen würde. Die Damen ließen sich auch nicht lange bitten und machten von den Angeboten reichlich Gebrauch. Eine Tasse Kaffee in einem Panorama-Restaurant ließ die Stimmung weiter anheben. Unser Bus brachte uns dann pünktlich zu unserem letzten Tagesprogrammpunkt: der historische Eiskeller in Altenberge. Ein Eiskeller ist ein ganz oder teilweise unterirdisches Bauwerk, das früher zur Lagerung und Aufbewahrung von Natureis diente, welches übers Jahr zur Kühlung von Produkten oder für Herstellungsprozesse benutzt wurde. Insbesondere auch für Bier. Im Eiskeller lag die Temperatur bei + 8° C, ganz schön frisch!

 

Das weltweit bekannte Landgestüt in Warendorf war am Folgetag unser Ziel. Es blickt auf eine über 190-jährige Geschichte zurück. Die Aufgaben des Gestüts sind mittlerweile vielfach gegliedert. Zuvorderst steht immer noch die Hengsthaltung und die Zucht. Das Gestüt hat einen durchschnittlichen Hengstbestand von 75 Warmbluthengsten, 20 Kaltbluthengsten und 3 Vollblütern. Neben der Pferdezucht steht der Reitsport im Mittelpunkt. Pferde und Reiter aus dem Gestüt haben es bis zur Teilnahme an den olympischen Spielen geschafft. Ich darf nur auf Hans Günter Winkler mit seiner Wunderstute Halla hinweisen. Die Mittagspause legten wir bei einem typischen münsterländischen Kartoffelhof ein. Das Mittagessen bestand dementsprechend aus Kartoffel-Reibeplätzchen, war originell und schmackhaft. Auf dem Programm stand zum Abschluss noch der Besuch des Schlosses Harkotten – Begrüßung und Führung durch die Freifrau von Korff – sowie die liebevoll restaurierte Rinkeroder Dampfmühle, erläutert von Familie Merten.

 

Die schönsten Wasserschlösser des Münsterlandes standen am fünften Tag unserer Reise auf dem Programm. Bis ins Detail zu gehen reicht der Platz hier nicht aus, ich empfehle hier die einschlägige Literatur. Zu Beginn besuchten wir das Haus Rüschhaus, ein Landsitz in der Zeit von 1745 bis 1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und ab 1826 Wohnsitz der bedeutendsten deutschen Dichterin des 19. Jahrhunderts „Anette Droste-Hülshoff“. Ihren Lebenslauf und Werdegang wurde uns von Frau Klute, Reiseführerin vor Ort, eindrucksvoll geschildert. Danach ging es zum Geburtshaus der Dichterin Burg Hülshoff. Das Schloss selbst ist eine typische westfälische Wasserburg und liegt in der Tat eingebettet in einer malerischen Parklandschaft. Bevor es nun zu den bekanntesten Schlössern wie die besterhaltene Ritterburg Deutschlands - Burg Vischering - sowie Schloss Nordkirchen, auch „Westfälisches Versailles“ genannt, imposant allein durch die Größe und Einzigartigkeit des Schlossbaus, ging, machten wir Mittagspause im historischen Brauhaus Klute. Wir stärkten uns mit einem sehr leckeren Kartoffeleintopf mit Mettenden Scheiben.

 

Bevor wir am letzten Tag die Heimreise antraten, war der Vormittag noch für die Stadt Münster reserviert. Hierzu wurden uns Reiseführer zugeteilt, die ihr Handwerk perfekt verstanden. Münster ist als Kulturhochburg, Bischofssitz und Studentenstadt landesweit bekannt. Insbesondere die Einkaufsmeile unter den Arkaden hat es wiederum unseren Damen angetan, exklusiv und nobel ein Geschäft nach dem anderen. Ein Besuch der Stadt Münster ist daher sehr empfehlenswert.

 

Gegen Mittag verließen wir dann Münster, es ging abermals über staugeplagte Autobahnen zurück nach Bruchsal. Auf die Fahrkünste von unserem Fahrer „Hans“ konnten wir uns wiederum voll verlassen. Eine sehr erfolgreiche und interessante Reise ging gegen 20.00 Uhr zu Ende. Für die Vorbereitung, Organisation und Durchführung geht ein großer Dank an unseren 1. Vorsitzenden Dieter Suffel.

clubhock - Erste Hilfe-Tipps für Senioren/innen (Jun. 2019)

Erste Hilfe für Senioren wird immer wichtiger. Alleine durch den demographischen Wandel steigt die Zahl der Notfälle an, die besonders ältere Menschen betreffen. Unserem Vorsitzenden, Dieter Suffel, sei Dank, dass er das Deutsche Rote Kreuz Büchenau gebeten hatte, über dieses Thema zu uns zu sprechen. Es können jeden Tag Situationen eintreten, in denen Menschen in unserer nächsten Umgebung unsere Hilfe benötigen. Besonders Senioren sind auf Grund ihres Alters mit speziellen Notfällen konfrontiert. Chronische Krankheiten wie beispielsweise Diabetes oder Bluthochdruck können schwere Folgen haben. Dazu zählen Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Schnelles Handeln kann in solchen Fällen Leben retten.

 

Häufig sind bei einem plötzlich auftretenden Notfall Angehörige oder nahestehende Bekannte vor Ort. Hand auf‘s Herz, wissen Sie welche lebensrettenden Handgriffe sie anwenden müssen? Bei vielen liegt der Erste Hilfe Kurs viele Jahre zurück. An das Gelernte von damals kann man sich nur schwer oder gar nicht erinnern. Daraus entsteht Unsicherheit und Angst, etwas falsches zu tun. Tritt nun aber ein solcher Notfall ein, ist man laut Gesetz verpflichtet, Hilfe zu leisten. Schon mit Beginn des Anrufes in der Notfallstelle, hat man seine Gesetzespflicht erfüllt, denn jeder kann den Notruf 110 oder 112 wählen, egal ob jung oder alt. Denn: JEDE MINUTE ZÄHLT! Wenn Erste Hilfe geleistet wird, dann sollten vier wichtige Schritte beachtet werden: WO ist etwas passiert (Ort, Adresse, Autobahnkilometer, etc.), WAS ist passiert (Herzinfarkt, Autounfall, Brand, etc.), WIE VIELE Verletzte gibt es (Anzahl der Verletzen), WER ruft an (Dein Name, Telefonnummer) und WARTEN auf Rückfragen. Das Warten ist hier ganz wichtig, falls es Rückfragen der Notrufleitstelle zum Notfall gibt. Also nicht gleich auflegen!! Danach sollte man sich einen Überblick über die Situation des Verletzten verschaffen. Lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Kreislauf und Bewusstsein sollten überprüft werden. Die daraus enstehenden Sofortmassnahmen wie stabile Seitenlage, Herzdruckmassage und Beatmung, können lebensrettend sein. Die Reihenfolge der weitergehenden Hilfeleistungen wie Zuspruch, Lagerung und Anlegen von Verbänden, sind wichtige Bestandteile und richten sich nach der jeweiligen vorgefundenen Notfallsituation. Betroffene von den Anwesenden des Abends unterstützten die Diskussion mit ihren Erfahrungen. Man kann nur empfehlen, sich in entsprechender Literatur kundig machen oder, noch besser, bei einer DRK-Station einen Erste-Hilfe-Kurs belegen.

 

Den beiden Vortragenden des DRK Büchenau, Herr Franz Hasenfuß, 1. Vorsitzender und Leiter der Notfallhilfe und Frau Katharina Arnold, Bereitschaftsleiterin wurden mit langanhaltendem Beifall gedankt. Eine ähnliche Veranstaltung mit praktischen Übungen sollte im nächsten Jahresprogramm nicht fehlen.

Tagesausfahrt zur buga in heilbronn  (mai 2019)

Die gemeinsame Veranstaltung von MSC und 1. BAC startete mit 35 interessierten Clubmitgliedern um 09.00 Uhr am Bruchsaler Schloss. Entgegen den Wettervorhersagen der vergangenen Tage, die teilweise zum Abbruch geplanter Außenveranstaltungen rieten, hatten wir in der Tat am gesamten Ausflugstag „MSC-Wetter“. Leichte Bewölkung und Sonnenschein waren unsere Begleiter.

 

Die BUGA findet alle 2 Jahre statt, wobei der Austragungsort ständig wechselt. Die erste Bundesgartenschau fand 1951 in Hannover statt. Die nächste in Erfurt und danach in Mannheim. Die Idee zur Bundesgartenschau in Heilbronn kam 16 Jahre vor Ihrer Eröffnung in Heilbronn auf. Im Dezember 2012 sagte der Gemeinderat endgültig „Ja“. Auf innerstädtischer Brachfläche musste das Gelände umfassend umgestaltet werden. Industrieschrott und Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg wurden beseitigt - insgesamt 300 t Industrieschrott, 13 t Kampfmittel und 600.000 Kubikmeter Boden und sogar ein 35 m langer Schiffsbug mit Ladung wurden bewegt. Und was dabei letztlich herauskam ist sehenswert. Die BUGA bietet ihren Gästen am lebendigen Neckarufer eine vielfältige Kulisse aus malerischen Weinbergen und bleibenden Eindrücken einer wunderschönen Gartenlandschaft. Anschaulich wird im offiziellen Katalog beschrieben, was es zu entdecken gibt. Auf 40 ha innenstadtnaher Fläche und am Neckarufer präsentieren sich Gartenausstellungen mit ungewöhnlichen Gärten, sowie ein neu entwickeltes Stadtquartier auf drei Hektar mit 23 architektonisch innovativen Gebäuden, Highlights aus Kunst und Musik sowie herrliche, preisgekrönte Blumenschauen.

 

Gut 4 1/2 Stunden hatten wir Zeit die BUGA mit ihren vielfältigen Angeboten zu entdecken. Bleibt zu hoffen, dass viele dieser Anlagen wie der Neckarpark, der Neckaruferpark, das Neckarhabitat, der Seepark mit Hafenberg und Felsenufer, ein Freizeitsee mit Sandstrand und Uferpromenade, der Stadtsee mit Stadtplatz und Wasserspiel die Bundesgartenschau überdauern. Leichte Spaziergänge führten uns von Ort zu Ort. Zum Ausruhen bzw. um den Rundblick zu genießen, luden eine Vielzahl von Bänken, Liegestühlen und Luftmatratzen ein. Auch ein Kaffee, einen urigen Wein oder sonstige Kleinigkeiten wurden abwechselnd angeboten. Es war ein Tag, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.

 

Der krönende Abschluss dieser Fahrt fand im Blockhaus des Weingutes Seeger in Abstatt statt. In dem inmitten der Weinberge gelegene Restaurant, genossen wir in gemütlicher Atmosphäre eine große Vielfalt an hausgemachten schwäbischen Spezialitäten. Eine absolut gelungene Symbiose, nach so einem herrlichen Tag dort einzukehren. Gegen 18.00 Uhr waren wir wieder in Bruchsal.

clubhock - eu-Vorschriften für Neuwagen ab 2022  (märz 2019)

Zu einem interessanten Vortrag unseres Vorstandsmitglieds Horst Kretschmer zum obigen Thema hatte der 1. Vorsitzende Dieter Suffel ins Clublokal Ritter, Büchenau, eingeladen

 

Mit der Feststellung, dass die Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten am 26. März dieses Jahres verpflichtende Regelungen für Neuwagen festgelegt hatten, begann H. Kretschmer seinen Einstieg. Neue Autos müssen ab März 2022 mit einer ganzen Reihe von elektronischen Kontrollsystemen ausgestattet werden. Die Unfallsituation zwingt die EU das Verkehrsmittel „AUTO“ sicherer zu machen. Auch LKW und Busse erhalten strengere Sicherheitsvorgaben. Abbiegeassistenten und eine bessere Rundumsicht stehen hier an vorderster Stelle. Von den in einer ersten Stufe angesagten Systemen bei den PKW‘s regten zwei Systeme das Interesse am meisten an.

 

Das derzeit spektakulärste System auf dem Markt ist eine Alkohol-Zündschlosssperre, die bei übermäßigem Alkoholkonsum den Start des Motors blockiert. Der Einbau erfolgt jedoch nur auf Anordnung eines Richters. Das Gerät besteht aus zwei Bauteilen: einem Handgerät mit einer Messanzeige und einer Steuereinheit, die unterhalb der Armaturenabdeckung installiert ist. Der Fahrer betätigt zunächst die Zündung. Daraufhin erscheint die Aufforderung am Handgerät zu einer Atemprobe. Das Handgerät misst zunächst die Alkoholkonzentration der Atemprobe, und nach rund 5 Sekunden wird auf einer Anzeige das Ergebnis angezeigt. Liegt nun der gemessene Wert nicht über einem vorher programmierten Wert, z.B. der gesetzliche Grenzwert, gibt das Steuergerät den Startstrom frei. Andernfalls wird die Startfunktion des Motors blockiert. Diese Sperren sind nach Studien der EU wesentlich effektiver als herkömmliche Ahndungsmethoden wie Führerscheinentzug oder Bußgeld. Nicht minder spektakulär ist die Tempobremse. Haben Blitzer und Geschwindigkeitskontrollen bald ausgedient? Geht es nach der EU, lautet die Antwort, ja, denn in Zukunft sollen die Autos selbst dafür sorgen, dass sich die Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Möglich machen soll das ein neues Assistenzsystem, als „Intelligent Speed Assist“ bezeichnet. Das System bremst das Auto zwar nicht direkt ab, sondern reduziert die Motorleistung, wenn gegen ein vorgeschriebenes Tempolimit verstoßen wird. Dazu nutzt das System eine Kamera, die Straßenschilder mit Tempo-Hinweisen ausliest, plus Daten aus dem GPS. Der Fahrer wird nun bei einem Verstoß durch blinkende und piepsende Signale alarmiert und bei keiner Reaktion die Motorleistung schließlich behutsam gedrosselt, und zwar solange, bis die vorgeschriebene Geschwindigkeit erreicht ist. Weitere Systeme sind in der Entwicklung. Bei allen Systemen ist die Zusammenarbeit von Ingenieuren, Psychologen, Ergonomen und Juristen notwendig. Eindeutig ist, dass die Fahrerassistenzsysteme den Übergang zum autonomen Fahren ebnen. Ob dies allerdings das „Non plus Ultra“ ist bleibt abzuwarten.

 

Dieter Suffel bedankte sich bei Horst Kretschmer für seinen ausgezeichneten Vortrag, der zwischendurch zu „heißen“ Debatten geführt hatte. Im Anschluss ging unser 1. Vorsitzender noch auf ein weiteres Thema bezüglich der Mobilität im Alter ein. Die vom ADAC Nordbaden angebotenen Fahrsicherheitstrainings für Senioren bieten hier unter anderem eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Fahrzeugbeherrschung in brenzligen Situationen zu verbessern. Spontan zeigten über 10 Mitglieder Ihre Bereitschaft daran teilzunehmen, so dass für Oktober dies nun angedacht ist. Zum Abschluss informierte unser Vorsitzender noch über die nächste Clubausfahrt zur BUGA am 11. Mai, die gemeinsam mit dem 1. BAC veranstaltet wird. Gegen 21.30 Uhr machten sich die letzten dann auf den Heimweg.

Fischessen im Hopfengarten (märz 2019)

Verkehrssicherheit – Angebot für Senioren

war das Thema beim Fischessen des MSC Bruchsal im Fastenmonat am 8. März zu dem unser 1. Vorsitzender, Dieter Suffel, wie im Vorjahr wiederum in den Hopfengarten in Leopoldshafen eingeladen hatte. 35 Clubmitglieder und Gäste folgten der Einladung. In seiner Begrüßungsansprache wies Dieter Suffel nochmals auf unsere Clubreise im Juli diesen Jahres hin, einige Plätze wären noch zu belegen. Ebenso sprach er unsere nächste Tagesausfahrt am 11. Mai an, die wir zusammen mit dem 1. BAC zur Bundesgartenschau nach Heilbronn durchführen werden. Näheres folgt in den Clubnachrichten.

 

Der Gastwirt hatte für den Abend speziell für den MSC Bruchsal eine Speisekarte zusammengestellt, bei der infolge der exquisiten Gerichte jedermann die Qual der Wahl hatte. Das Spitzengericht war meiner Meinung nach der gegrillte Seelachs. Aber auch Fischvariationen auf feinen Nudeln, Zanderfilet, Peterfisch oder die hausgemachte Bouillabaisse mit Fisch, Muscheln, Krustentieren begeisterten in Bezug auf Qualität und Geschmack unsere Teilnehmer. Ausgezeichnete Desserts rundeten das Angebot ab. Das köstliche Essen bei einem guten Glas Wein animierte zu unterhaltsamen und interessanten Tischgesprächen. Insbesonders das Thema Verkehrssicherheit. Wer im Alter „auto-mobil“ bleiben will, kann in einem speziellen Training für ältere aktive Kraftfahrer seine Fahrzeugbeherrschung mit dem eigenen Pkw verbessern und seine Kenntnisse im Straßenverkehr auffrischen. Unsicherheiten abzubauen und neue Sicherheit zu erlangen sind das Ziel eines Fahrsicherheitstrainings. Die letzten Teilnehmer verließen erst in den späten Abendstunden das Lokal. Eine wiederum gelungene Veranstaltung.

jahreshauptversammlung (Feb. 2019)

Neben zahlreich erschienen Mitglieder und Gästen begrüßte unser 1. Vorsitzender sehr herzlich die Ehrenmitglieder des MSC Bruchsal Werner Händel, Helmut Hellriegel, Wolfgang Schuffenhauer, Manfred Warta und Günter Wagner. Da bei der Jahreshauptversammlung des MSC Bruchsal in diesen Jahr keine Wahlen zum Vorstand anstanden, lag das Hauptaugenmerk auf den Berichten des 1. Vorsitzenden Dieter Suffel, auch in seiner Eigenschaft als Sportleiter, sowie den Ausführungen des Schatzmeisters Werner Seitz und Kassenprüfer Conny Silbermann. Er bestätigte dem Schatzmeister eine absolut einwandfreie Buchführung, die im Ergebnis eine schwarze Zahl aufwies.

 

Der Bericht des 1. Vorsitzenden begann mit der Feststellung, dass mit dem Rundschreiben 01/2019 frist-und satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung ins Clublokal „Ritter“ Büchenau eingeladen wurde. Bei den durchgeführten 16 Clubveranstaltungen war die Resonanz der Mitglieder und Freunde des MSC Bruchsal erneut hervorragend, und so konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Dies lag zum einen an den interessanten Themen bei den Treffen im Clublokal „Ritter“ sowie der schon traditionellen Clubreise, die 2018 nach Mecklenburg-Vorpommern führte. Zum anderen waren der Heimatwettbewerb und die Zielfahrt ein Garant für Beteiligungen mit Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet. Die 2017 eingeführte Jugendkart-Slalom-Gruppe erfuhr 2018 eine weitere Zunahme an Jugendlichen. Hier werden in diesem Jahr doch einige Kinder an den vom ADAC Nordbaden ausgeschriebenen Rennen teilnehmen. Die Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten zur JHV des ADAC Nordbaden verliefen reibungslos.

 

Der jedoch angenehmste und auch wichtigste Abschnitt des Abends war zweifellos die Ehrung verdienter Mitglieder. Hier standen in diesem Jahr die anwesenden Mitglieder mit langer Zugehörigkeit zum MSC Bruchsal im Vordergrund. So erhielt Rainer Schumacher die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft, Helmut Hellriegel für 40 Jahre, sowie Ludwig Landes, Günter Schweikert, Helmut Trimpl und Manfred Warta für jeweils 50 Jahre. Leider konnte Wolfgang Debatin (Urkunde 40 Jahre) sowie Peter Looser und Gerhard Hassler (Urkunde 50 Jahre) aus privaten Gründen nicht anwesend sein. Getoppt wurde dies allerdings mit der Überreichung der Ehrenurkunde für über 60 Jahre Mitgliedschaft an Werner Händel.

 

Mit einem kurzen Ausblick auf die auch in diesem Jahr wieder interessanten Veranstaltungen, insbesondere unsere Clubreise an ins Münsterland – Plätze sind noch frei, bedankte sich Dieter Suffel für die rege Beteiligung und wünschte dem Club eine gute Saison.

Neujahrsempfang (Jan. 2019)

Beim diesjährigen Dreikönigstreffen der beiden ADAC-Ortsclubs – 1. Bruchsaler Automobilclub und Motorsportclub Bruchsal – im Schützenhaus Heidelsheim gab es für die Mitglieder eine schöne Überraschung: erstmals wurden sie durch Clubmitglied Frank Geißler in Schornsteinfegermontur mit einem Glücksbringer begrüßt. Mit Händedruck und gemeinsamem Foto war damit ein guter Auftakt für das bereits traditionelle Neujahrstreffen vorprogrammiert. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Jürgen Steinbrink für den 1. BAC und Dieter Suffel für den MSC Bruchsal überbrachte auch der Vorsitzende des ADAC-Regionalclubs Nordbaden, Günther Bolich, seine Grußworte. In seiner Rede betonte er besonders die Verbundenheit der beiden Ortsclubs bei ihren zahlreichen Aktivitäten und stellte auch Bruchsal als ADAC-Standort heraus. So ist 2021 geplant, die jährliche Mitgliederversammlung des ADAC Nordbaden im Bürgerzentrum durchzuführen. Mit dem Auftreten der Sternsinger gab es einen weiteren Höhepunkt für die Teilnehmer. Unter ihrem Leiter Bernhard Bannholzer wurde das diesjährige Motto der Sammelaktion für behinderte Kinder erläutert: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ Mit mehreren Liedern begeisterten sie die Clubmitglieder, so dass auch die anschließende Sammlung erfolgreich verlief. In seiner anschließenden Neujahrsansprache bewertete Jürgen Steinbrink kurz wichtige Ereignisse aus 2018, zu denen auch die neue Rolle der USA und der Klimawandel gehörten, aber auch das vielerorts in Erscheinung getretene Wachrütteln der Menschheit, sich wieder vermehrt auch mit unbequemen Themen auseinanderzusetzen, zu streiten, Demokrat zu sein. Viel Beifall erhielt auch Werner Stephan, der als Alleinunterhalter musikalische Akzente setzte, zu denen auch getanzt wurde. Bei gutem Essen, unterhaltsamem Programm und regen Gesprächen endete für alle so ein schöner Dreikönigstag. (J. St.)