Archiv Clubnachrichten 2019

Tagesausfahrt zur buga in heilbronn  (mai 2019)

Die gemeinsame Veranstaltung von MSC und 1. BAC startete mit 35 interessierten Clubmitgliedern um 09.00 Uhr am Bruchsaler Schloss. Entgegen den Wettervorhersagen der vergangenen Tage, die teilweise zum Abbruch geplanter Außenveranstaltungen rieten, hatten wir in der Tat am gesamten Ausflugstag „MSC-Wetter“. Leichte Bewölkung und Sonnenschein waren unsere Begleiter.

 

Die BUGA findet alle 2 Jahre statt, wobei der Austragungsort ständig wechselt. Die erste Bundesgartenschau fand 1951 in Hannover statt. Die nächste in Erfurt und danach in Mannheim. Die Idee zur Bundesgartenschau in Heilbronn kam 16 Jahre vor Ihrer Eröffnung in Heilbronn auf. Im Dezember 2012 sagte der Gemeinderat endgültig „Ja“. Auf innerstädtischer Brachfläche musste das Gelände umfassend umgestaltet werden. Industrieschrott und Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg wurden beseitigt - insgesamt 300 t Industrieschrott, 13 t Kampfmittel und 600 000 Kubikmeter Boden und sogar ein 35 m langer Schiffsbug mit Ladung wurden bewegt. Und was dabei letztlich herauskam ist sehenswert. Die BUGA bietet ihren Gästen am lebendigen Neckarufer eine vielfältige Kulisse aus malerischen Weinbergen und bleibenden Eindrücken einer wunderschönen Gartenlandschaft. Anschaulich wird im offiziellen Katalog beschrieben, was es zu entdecken gibt. Auf 40 ha innenstadtnaher Fläche und am Neckarufer präsentieren sich Gartenausstellungen mit ungewöhnlichen Gärten, sowie ein neu entwickeltes Stadtquartier auf drei Hektar mit 23 architektonisch innovativen Gebäuden, Highlights aus Kunst und Musik sowie herrliche, preisgekrönte Blumenschauen.

 

Gut 4 1/2 Stunden hatten wir Zeit die BUGA mit ihren vielfältigen Angeboten zu entdecken. Bleibt zu hoffen, dass viele dieser Anlagen wie der Neckarpark, der Neckaruferpark, das Neckarhabitat, der Seepark mit Hafenberg und Felsenufer, ein Freizeitsee mit Sandstrand und Uferpromenade, der Stadtsee mit Stadtplatz und Wasserspiel die Bundesgartenschau überdauern. Leichte Spaziergänge führten uns von Ort zu Ort. Zum Ausruhen bzw. um den Rundblick zu genießen, luden eine Vielzahl von Bänken, Liegestühlen und Luftmatratzen ein. Auch ein Kaffee, einen urigen Wein oder sonstige Kleinigkeiten wurden abwechselnd angeboten. Es war ein Tag, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.

 

Der krönende Abschluss dieser Fahrt fand im Blockhaus des Weingutes Seeger in Abstatt statt. In dem inmitten der Weinberge gelegene Restaurant, genossen wir in gemütlicher Atmosphäre eine große Vielfalt an hausgemachten schwäbischen Spezialitäten. Eine absolut gelungene Symbiose, nach so einem herrlichen Tag dort einzukehren. Gegen 18.00 Uhr waren wir wieder in Bruchsal.

clubhock - eu-Vorschriften für Neuwagen ab 2022  (märz 2019)

Zu einem interessanten Vortrag unseres Vorstandsmitglieds Horst Kretschmer zum obigen Thema hatte der 1. Vorsitzende Dieter Suffel ins Clublokal Ritter, Büchenau, eingeladen

 

Mit der Feststellung, dass die Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten am 26. März dieses Jahres verpflichtende Regelungen für Neuwagen festgelegt hatten, begann H. Kretschmer seinen Einstieg. Neue Autos müssen ab März 2022 mit einer ganzen Reihe von elektronischen Kontrollsystemen ausgestattet werden. Die Unfallsituation zwingt die EU das Verkehrsmittel „AUTO“ sicherer zu machen. Auch LKW und Busse erhalten strengere Sicherheitsvorgaben. Abbiegeassistenten und eine bessere Rundumsicht stehen hier an vorderster Stelle. Von den in einer ersten Stufe angesagten Systemen bei den PKW‘s regten zwei Systeme das Interesse am meisten an.

 

Das derzeit spektakulärste System auf dem Markt ist eine Alkohol-Zündschlosssperre, die bei übermäßigem Alkoholkonsum den Start des Motors blockiert. Der Einbau erfolgt jedoch nur auf Anordnung eines Richters. Das Gerät besteht aus zwei Bauteilen: einem Handgerät mit einer Messanzeige und einer Steuereinheit, die unterhalb der Armaturenabdeckung installiert ist. Der Fahrer betätigt zunächst die Zündung. Daraufhin erscheint die Aufforderung am Handgerät zu einer Atemprobe. Das Handgerät misst zunächst die Alkoholkonzentration der Atemprobe, und nach rund 5 Sekunden wird auf einer Anzeige das Ergebnis angezeigt. Liegt nun der gemessene Wert nicht über einem vorher programmierten Wert, z.B. der gesetzliche Grenzwert, gibt das Steuergerät den Startstrom frei. Andernfalls wird die Startfunktion des Motors blockiert. Diese Sperren sind nach Studien der EU wesentlich effektiver als herkömmliche Ahndungsmethoden wie Führerscheinentzug oder Bußgeld. Nicht minder spektakulär ist die Tempobremse. Haben Blitzer und Geschwindigkeitskontrollen bald ausgedient? Geht es nach der EU, lautet die Antwort, ja, denn in Zukunft sollen die Autos selbst dafür sorgen, dass sich die Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Möglich machen soll das ein neues Assistenzsystem, als „Intelligent Speed Assist“ bezeichnet. Das System bremst das Auto zwar nicht direkt ab, sondern reduziert die Motorleistung, wenn gegen ein vorgeschriebenes Tempolimit verstoßen wird. Dazu nutzt das System eine Kamera, die Straßenschilder mit Tempo-Hinweisen ausliest, plus Daten aus dem GPS. Der Fahrer wird nun bei einem Verstoß durch blinkende und piepsende Signale alarmiert und bei keiner Reaktion die Motorleistung schließlich behutsam gedrosselt, und zwar solange, bis die vorgeschriebene Geschwindigkeit erreicht ist. Weitere Systeme sind in der Entwicklung. Bei allen Systemen ist die Zusammenarbeit von Ingenieuren, Psychologen, Ergonomen und Juristen notwendig. Eindeutig ist, dass die Fahrerassistenzsysteme den Übergang zum autonomen Fahren ebnen. Ob dies allerdings das „Non plus Ultra“ ist bleibt abzuwarten.

 

Dieter Suffel bedankte sich bei Horst Kretschmer für seinen ausgezeichneten Vortrag, der zwischendurch zu „heißen“ Debatten geführt hatte. Im Anschluss ging unser 1. Vorsitzender noch auf ein weiteres Thema bezüglich der Mobilität im Alter ein. Die vom ADAC Nordbaden angebotenen Fahrsicherheitstrainings für Senioren bieten hier unter anderem eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Fahrzeugbeherrschung in brenzligen Situationen zu verbessern. Spontan zeigten über 10 Mitglieder Ihre Bereitschaft daran teilzunehmen, so dass für Oktober dies nun angedacht ist. Zum Abschluss informierte unser Vorsitzender noch über die nächste Clubausfahrt zur BUGA am 11. Mai, die gemeinsam mit dem 1 .BAC veranstaltet wird. Gegen 21.30 Uhr machten sich die letzten dann auf den Heimweg.

Fischessen im Hopfengarten (märz 2019)

Verkehrssicherheit – Angebot für Senioren

war das Thema beim Fischessen des MSC Bruchsal im Fastenmonat am 8. März zu dem unser 1. Vorsitzender, Dieter Suffel, wie im Vorjahr wiederum in den Hopfengarten in Leopoldshafen eingeladen hatte. 35 Clubmitglieder und Gäste folgten der Einladung. In seiner Begrüßungsansprache wies Dieter Suffel nochmals auf unsere Clubreise im Juli diesen Jahres hin, einige Plätze wären noch zu belegen. Ebenso sprach er unsere nächste Tagesausfahrt am 11. Mai an, die wir zusammen mit dem 1. BAC zur Bundesgartenschau nach Heilbronn durchführen werden. Näheres folgt in den Clubnachrichten.

 

Der Gastwirt hatte für den Abend speziell für den MSC Bruchsal eine Speisekarte zusammengestellt, bei der infolge der exquisiten Gerichte jedermann die Qual der Wahl hatte. Das Spitzengericht war meiner Meinung nach der gegrillte Seelachs. Aber auch Fischvariationen auf feinen Nudeln, Zanderfilet, Peterfisch oder die hausgemachte Bouillabaisse mit Fisch, Muscheln, Krustentieren begeisterten in Bezug auf Qualität und Geschmack unsere Teilnehmer. Ausgezeichnete Desserts rundeten das Angebot ab. Das köstliche Essen bei einem guten Glas Wein animierte zu unterhaltsamen und interessanten Tischgesprächen. Insbesonders das Thema Verkehrssicherheit. Wer im Alter „auto-mobil“ bleiben will, kann in einem speziellen Training für ältere aktive Kraftfahrer seine Fahrzeugbeherrschung mit dem eigenen Pkw verbessern und seine Kenntnisse im Straßenverkehr auffrischen. Unsicherheiten abzubauen und neue Sicherheit zu erlangen sind das Ziel eines Fahrsicherheitstrainings. Die letzten Teilnehmer verließen erst in den späten Abendstunden das Lokal. Eine wiederum gelungene Veranstaltung.

jahreshauptversammlung (Feb. 2019)

Neben zahlreich erschienen Mitglieder und Gästen begrüßte unser 1. Vorsitzender sehr herzlich die Ehrenmitglieder des MSC Bruchsal Werner Händel, Helmut Hellriegel, Wolfgang Schuffenhauer, Manfred Warta und Günter Wagner. Da bei der Jahreshauptversammlung des MSC Bruchsal in diesen Jahr keine Wahlen zum Vorstand anstanden, lag das Hauptaugenmerk auf den Berichten des 1. Vorsitzenden Dieter Suffel, auch in seiner Eigenschaft als Sportleiter, sowie den Ausführungen des Schatzmeisters Werner Seitz und Kassenprüfer Conny Silbermann. Er bestätigte dem Schatzmeister eine absolut einwandfreie Buchführung, die im Ergebnis eine schwarze Zahl aufwies.

 

Der Bericht des 1. Vorsitzenden begann mit der Feststellung, dass mit dem Rundschreiben 01/2019 frist-und satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung ins Clublokal „Ritter“ Büchenau eingeladen wurde. Bei den durchgeführten 16 Club-veranstaltungen war die Resonanz der Mitglieder und Freunde des MSC Bruchsal erneut hervorragend, und so konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Dies lag zum einen an den interessanten Themen bei den Treffen im Clublokal „Ritter“ sowie der schon traditionellen Clubreise, die 2018 nach Mecklenburg-Vorpommern führte. Zum anderen waren der Heimatwettbewerb und die Zielfahrt ein Garant für Beteiligungen mit Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet. Die 2017 eingeführte Jugendkart-Slalom-Gruppe erfuhr 2018 eine weitere Zunahme an Jugendlichen. Hier werden in diesem Jahr doch einige Kinder an den vom ADAC Nordbaden ausgeschriebenen Rennen teilnehmen. Die Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten zur JHV des ADAC Nordbaden verliefen reibungslos.

 

Der jedoch angenehmste und auch wichtigste Abschnitt des Abends war zweifellos die Ehrung verdienter Mitglieder. Hier standen in diesem Jahr die anwesenden Mitglieder mit langer Zugehörigkeit zum MSC Bruchsal im Vordergrund. So erhielt Rainer Schumacher die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft, Helmut Hellriegel für 40 Jahre, sowie Ludwig Landes, Günter Schweikert, Helmut Trimpl und Manfred Warta für jeweils 50 Jahre. Leider konnte Wolfgang Debatin (Urkunde 40 Jahre) sowie Peter Looser und Gerhard Hassler (Urkunde 50 Jahre) aus privaten Gründen nicht anwesend sein. Getoppt wurde dies allerdings mit der Überreichung der Ehrenurkunde für über 60 Jahre Mitgliedschaft an Werner Händel.

 

Mit einem kurzen Ausblick auf die auch in diesem Jahr wieder interessanten Veranstaltungen, insbesondere unsere Clubreise an ins Münsterland – Plätze sind noch frei, bedankte sich Dieter Suffel für die rege Beteiligung und wünschte dem Club eine gute Saison.

Neujahrsempfang (Jan. 2019)

Beim diesjährigen Dreikönigstreffen der beiden ADAC-Ortsclubs – 1. Bruchsaler Automobilclub und Motorsportclub Bruchsal – im Schützenhaus Heidelsheim gab es für die Mitglieder eine schöne Überraschung: erstmals wurden sie durch Clubmitglied Frank Geißler in Schornsteinfegermontur mit einem Glücksbringer begrüßt. Mit Händedruck und gemeinsamem Foto war damit ein guter Auftakt für das bereits traditionelle Neujahrstreffen vorprogrammiert. Nach der Begrüßung durch die beiden Vorsitzenden Jürgen Steinbrink für den 1. BAC und Dieter Suffel für den MSC Bruchsal überbrachte auch der Vorsitzende des ADAC-Regionalclubs Nordbaden, Günther Bolich, seine Grußworte. In seiner Rede betonte er besonders die Verbundenheit der beiden Ortsclubs bei ihren zahlreichen Aktivitäten und stellte auch Bruchsal als ADAC-Standort heraus. So ist 2021 geplant, die jährliche Mitgliederversammlung des ADAC Nordbaden im Bürgerzentrum durchzuführen. Mit dem Auftreten der Sternsinger gab es einen weiteren Höhepunkt für die Teilnehmer. Unter ihrem Leiter Bernhard Bannholzer wurde das diesjährige Motto der Sammelaktion für behinderte Kinder erläutert: „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ Mit mehreren Liedern begeisterten sie die Clubmitglieder, so dass auch die anschließende Sammlung erfolgreich verlief. In seiner anschließenden Neujahrsansprache bewertete Jürgen Steinbrink kurz wichtige Ereignisse aus 2018, zu denen auch die neue Rolle der USA und der Klimawandel gehörten, aber auch das vielerorts in Erscheinung getretene Wachrütteln der Menschheit, sich wieder vermehrt auch mit unbequemen Themen auseinanderzusetzen, zu streiten, Demokrat zu sein. Viel Beifall erhielt auch Werner Stephan, der als Alleinunterhalter musikalische Akzente setzte, zu denen auch getanzt wurde. Bei gutem Essen, unterhaltsamem Programm und regen Gesprächen endete für alle so ein schöner Dreikönigstag. (J. St.)