Archiv Clubnachrichten 2018

CLUBHOCK - kAFFEE ZUM 2. aDVENT (DEZ. 2018)

Zum 2. Advent hat der MSC Bruchsal seine Mitglieder und Gäste ins Clubrestaurant „Ritter“ in Büchenau geladen, um gemeinsam das Clubjahr ausklingen zu lassen. Der 1. Vorsitzende, Dieter Suffel, konnte 35 Clubmitglieder sowie von unserem Partnerclub dem 1. BAC fünf Mitglieder, darunter den 1. Vorsitzenden, Jürgen Steinbrink, mit seinem Geschäftsführer, Dieter Weigand, jeweils mit Gattin, begrüßen. Ein ebenso herzlicher Willkommensgruß ging an unsere Ehrenmitglieder Werner Händel, Wolfgang Schuffenhauer, Günter Wagner und Manfred Warta. In seiner kurzen Ansprache wies er auf den erfolgreichen Jahresabschluss des Clubs – näheres in der Jahreshauptversammlung - sowie die nächsten Veranstaltungen hin.

 

Weihnachten, die Zeit der Besinnung, lenkt den Blick auf all die Dinge, die unserer Anerkennung und Wertschätzung unterliegen. In zwei kurzen Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Christine Schweikert und Jürgen Steinbrink, konnte man den Sinn von Weihnachten heraushören, "das Zusammensein und für einander da sein“. Für den leckeren Kuchen zum Kaffee sorgten wie im Vorjahr wiederum fleißige Clubfrauen, den Kaffee spendete der Club. Es war angenehm zum Jahresausklang in vertrauter Clubatmosphäre sich auszutauschen und sich in Erinnerungen zu bewegen. Die vorweihnachtliche Stimmung wurde unterstützt durch mehrere Weihnachtslieder, die der 1. Vorsitzende jeweils kraftvoll einleitete. Zum Schluss wünschte er allen Clubmitgliedern und ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Matinee des MSC Bruchsal mit Siegerehrung (Nov. 2018)

Am Sonntag, 4 November, ehrte der MSC Bruchsal im Vereinslokal „Ritter“ in Büchenau im Rahmen seiner Matinee die Teilnehmer des Jahres 2018. Zur Siegerehrung der Internationalen Touristikwettbewerbe konnte der 1. Vorsitzende, Dieter Suffel, 50 Clubmitglieder und Freunde des Clubs begrüßen. Ebenso herzlich willkommen hieß er den 1. Vorsitzenden des 1. BAC Jürgen Steinbrink, seinen „Vice“ Erich Eisert sowie deren Ehrenvorsitzenden und Geschäftsführer, Dieter Weigand, alle jeweils mit Gattin. Auch die Ehrenmitglieder des MSC Bruchsal, Helmut Hellriegel, Werner Händel, Wolfgang Schuffenhauer und Günter Wagner, schloss der 1. Vorsitzende herzlich in seine Begrüßung mit ein. Der 1. Vorsitzende des 1. BAC bedankte sich mit einem kurzen Grußwort und wünschte der Veranstaltung einen harmonischen Verlauf. Ein Dank für das wiederum hervorragend gestaltete Ambiente ging an das Team des „Restaurant Ritter“.

 

Mit der nun folgenden Ehrung hatte dann niemand gerechnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im ADAC überreichte D. Suffel die Urkunde mit Nadel an Herrn Werner Seitz. Mit der Überreichung eines Blumengebindes an die Damen der Vorstands­mitglieder als Dank für Ihr Verständnis dieser ehrenamtlichen Arbeit beendete D. Suffel den Begrüßungsteil. Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernahm wiederum unser „Kapellmeister“ Werner Stephan. Nach dem Eröffnungs-Medley und der Begrüßung wurde das Büffet eröffnet. Es war geschmackvoll wie immer und ließ keine Wünsche offen.

 

Nach dem Mittagessen übernahm Dieter Suffel die Auswertung und Siegerehrung der drei Wettbewerbe. Die Gesamteilnehmerzahl mit 173 erreichte zwar nicht den Spitzenwert des Vorjahres, ist aber dennoch mit gut zu bezeichnen. Der Manschaftspreis des 32. ADAC–Heimatwettbewerb ging mit 18 Teilnehmern an den MSC Heidelberg-Kirchheim. Die Platzierungen der 50. Internationalen ADAC-Zielfahrt ergaben folgende Rangliste: 1. Platz Inland Ludwig Landes, Karlsdorf, 2. Platz  Richard Fugger, Weil am Rhein, 3. Platz Hildegard Fugger, Weil am Rhein. Der 1. Platz Ausland ging an Veronika Fugger, Weil am Rhein.

 

Dieter Suffel bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und gab der Hoffnung Ausdruck, sie im nächsten Jahr bei der erneuten Matinee mit Siegerehrung wieder begrüßen zu können. Bei einer guten Tasse Kaffee ging im Laufe des Nachmittags die Veranstaltung zu Ende.

clubhock - Abgase im Autoinnenraum (okt. 2018)

Zu einem interessanten Vortrag unseres Vorstandsmitglieds Horst Kretschmer zum Thema “Abgase im Autoinnenraum?“ hatte der 1. Vorsitzende Dieter Suffel ins Clublokal Ritter, Büchenau, eingeladen. Das Interesse der Clubmitglieder hätte zwar größer sein können, änderte jedoch nichts an der Brisanz des Themas.

 

Zum Einstieg eröffnete Horst Kretschmer mit einem Rückblick auf seinen letzten Vortrag über die Gefährlichkeit der Autoabgase. Untermalt wurde das Ganze mit entsprechenden Bildern zu den einzelnen Punkten. In der Abgasdebatte zählte bislang vor allem, was beim Auto hinten am Auspuff rauskommt und die Luft in den Strassen verschlechtert. Jetzt geht es darum, was in den Innenraum gelangt und die Insassen gesundheitlich belastet. Technisch ist die Reduzierung der Schadstoffe in den Abgasen möglich. Die wenigen Rußpartikel, die beim Diesel noch vorhanden sind, werden durch Rußfilter (Partikelfilter) zurückgehalten. Damit lassen sich jedoch Stickoxyde nicht herausfiltern, da sie gasförmig sind.

 

Ein Forscherteam aus Heidelberg untersuchte nun mit einem besonders präparierten Auto, welchen Stickstoffdioxidwerten (NO2) Autofahrer im Innenraum ausgesetzt sind. Dabei kam u.a. heraus, dass die städtischen Messstationen Werte liefern, die bei weitem niedriger sind als aktuell im Innenraum eines Fahrzeuges vorliegen. Weiterhin fanden die Forscher heraus, dass wer auf Bundesstraßen oder Autobahnen unterwegs ist, mitunter noch mehr NO2 im Innenraum einatmet als im Stadtverkehr. Selbst bei Diesel-PKW mit dem Euro 5 oder Euro 6 Standard sind bei flotter Fahrt die gemessenen Werte im Innenraum des dahinter Fahrenden viel zu hoch. Was kann man tun, um das schädliches NO2 aus dem Innenraum fernzuhalten?  Die Forscher fandern heraus, dass man mit Hilfe eines Austausches des herkömmlichen Innenraumfilters durch einen Pollenfilter mit Aktivkohle die gemessenen NO2 Werte im Innenraum eines Fahrzeuges um ca. 90% reduzieren kann. Der nachträgliche Einbau bzw. Wechsel zu einem Aktivkohlefilter ist an und für sich kein Problem. Die Materialkosten für einen Aktivkohlefilter sind nur geringfügig höher als bei einem herkömmlichen Standardfilter, jedoch wird der Wechsel in der Markenwerkstatt empfohlen. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass Aktivkohlefilter in jedes Auto gehören.

 

Dieter Suffel bedankte sich bei Horst Kretschmer für seinen ausgezeichneten Vortrag, der zwischendurch zu „heißen“ Debatten führte. Im Anschluss zeigte unser 1. Vorsitzender noch die neue Webseite des MSC Bruchsal, die großen Anklang fand. Die Mitglieder erkannten, wie leicht der Umgang mit der Webseite ist, um die informativen Beiträge schnell und sicher zu finden. Gegen 21.00 Uhr machten sich die letzten dann auf den Heimweg.

Schifffahrt auf dem Rhein (Sept. 2018)

Zu den beliebtesten Freizeitvergnügen gehört eine Schifffahrt auf dem Rhein. Zu dieser hatte der 1. Vorsitzende, Dieter Suffel, am Montag, dem 17. September, auf dem Fahrgastschiff „MSC Karlsruhe“, ab Rheinhafen Karlsruhe, eingeladen. Gastgeber war der Förderverein des Polizeimusikkorp Karlsruhe. Dieser romantischen Einladung waren 35 Mitglieder und Freunde des MSC Bruchsal, darunter der 1. Vorsitzende des 1. BAC Jürgen Steinbrink mit Frau und weitere 5 Clubmitglieder, gefolgt. Das Schiff selbst war ausgebucht. 

 

Vor der Abfahrt gab es zur Einstimmung an der Anlegestelle noch ein kleines Hafenkonzert. Pünktlich legte die „MSC Karlsruhe“ ab und es ging in gemütlicher Fahrt durch den Hafen in Richtung Rhein. Unsere Plätze waren auf dem Oberdeck im vorderen Bereich. Nach allen Seiten eine hervorragende Sicht. Mit gedämpfter Musikbegleitung erreichten wir den Rhein, bevor sich das Musikkorps eine wohlverdiente Pause nahm. Mit Abstechern in den Hafen von Wörth sowie den Ölhafen der Stadt Karlsruhe ging unsere Fahrt dem fabelhaften Licht der untergehenden Sonne entgegen. Eine leichte Brise fächelte uns Kühlung zu und bei einem guten Glas Wein konnte man die Welt herum vergessen. Angler und allerlei Wasservögel waren zu beobachten, die Landschaft veränderte sich hinter jeder Kurve. Zum Abendessen gab es eine abwechslungsreiche Speisekarte, die keine Wünsche offen ließ. 

 

Etwa in Höhe Germersheim wendete die „MSC Karlsruhe“. Die Sonne war nun schon untergegangen und der Mond war unser neuer Begleiter. Das Musikkorps unterhielt uns wieder mit leichter Musik und gab der Rückfahrt somit einen romantischen Touch. Bleibt zu hoffen, dass der Förderverein des Polizeimusikkorp Karlsruhe diese gelungene Veranstaltung wieder durchführt.


ClubHock im Ritter (Aug. 2018)

Am Freitag, den 10. August hatte unser 1. Vorsitzender Dieter Suffel die sich nicht im Urlaub befindlichen und nicht verhinderten Clubmitglieder zu einem geselligen Zusammenkommen um 18.00 Uhr in unser Clublokal „Ritter“ in Büchenau eingeladen. Die Hitze der letzten Tage hatte nachgelassen, ein Unwetter stand auch nicht unmittelbar bevor, so dass normalerweise einem Treffen mit einem gemütlichen Plausch bei einem Glas Wein bzw. einem kühlen Bier und ausgezeichnetem Essen nichts im Wege stand. Die Resonanz war jedoch deprimierend, lediglich 20 Mitglieder fanden den Weg zum „Ritter“. Die Stimmung der Verbliebenden war jedoch ausgezeichnet. Die ausgiebigen Gespräche zogen sich bis in den späten Abend hinein. Zum Abschluss informierte unser Vorsitzender noch über die Änderung der nächsten Clubausfahrt und erinnerte an die Einsendung der Bordkarten zu unseren Heimatwettbewerben. Bleibt zu hoffen, dass bei den nächsten Veranstaltungen wieder mehr Mitglieder und Freunde den Weg zu den interessanten Events finden.

MSC Bruchsal beim Kindertag des Polizeipräsidium Einsatz (Jul. 2018)

Wie im letzten Jahr war der MSC Bruchsal bei dem vom Polizeipräsidium Einsatz und der Hochschule für Polizei veranstalteten 33. Kindertag mit von der Partie. Erneut hat diese traditionelle Veranstaltung das Ferienprogramm der Stadt Bruchsal und vieler umliegenden Gemeinden eröffnet. Für Klein und Groß wurden jede Menge Spaß- und Mitmachaktionen, abwechslungsreiche Unterhaltung sowie polizeiliche Informationsthemen angeboten. Bei sehr sonnigem Wetter, angesagt waren bis zu 36 Grad, war unser Einsatz sehr schweißtreibend. Mit den von der Firma C & G GmbH Trade Solutions Bruchsal in Zusammenarbeit mit dem RC Gondelsheim bereitgestellten 5 batteriebetriebenen Automobilen kam hier viel Arbeit auf uns zu. Für die Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren waren es aber spannend und lehrreich auf dem abgesteckten Parcour ihre Runden drehen zu können. Dass sich hierbei manchmal auch eine Warteschlange bildete, hielt die Kinder nicht davon ab zu warten bis Sie in die E-Autos steigen durften. Aber auch der ADAC Fahrsimulator war die ganze Zeit in Betrieb und kam bei den älteren Kinder außerordentlich gut an. Mit insgesamt 6.500 Besuchern war es eine hervorragende und gelungene Veranstaltung, die auch uns 4 MSC-lern und der Hilfe von 2 Polizeikommissaren trotz großen Aufgabenbereichs sehr viel Freude bereitet hat. Bleibt zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Kindertag beim Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal stattfindet.

clubhock - Grillfest im Biergarten (Jul. 2018)

Zum „Grillfest“ im Ritter hatte der 1. Vorsitzende Dieter Suffel geladen und 42 Clubmitglieder und Gäste folgten seiner Einladung. Das Wetter war, wie es sich zu einem solchen Anlass gehört, sonnig und die Temperatur mit 32 Grad recht hoch. Aber im grünen Garten des Pavillons hatte man zumindest das Gefühl, es wäre hier angenehmer. Das Grillbüffet ließ wie in den Vorjahren keine Wünsche offen. Ob Spare Ribs, Hähnchenschlegel, Spanferkel, Hacksteak oder Grillwürstchen, verbunden mit vielerlei Salaten, um nur einiges zu nennen, regten den Appetit zusätzlich an. Die Speisen ließen sich geschmackvoll zusammenstellen. Hier geht abermals ein Dank an die Familie Hellriegel und ihre Mitarbeiter.

 

Der 1. Vorsitzende ließ das Clubbuch mit der Dokumentation unserer letzten Clubreise an die Mecklenburgische Seenplatte durch die Reihen gehen, eine hervorragende Wiedergabe unserer diesjährigen Clubreise in den Norden. Bei einem guten Glas Wein und interessanten Gesprächen ging dann in den Abendstunden eine wiederum gelungene Clubveranstaltung zu Ende.

Clubreise an die Mecklenburger Seenplatte (jun.  2018)

Unsere Clubreise vom 17. bis 22. Juni führte uns in diesem Jahr an die Mecklenburger Seen-Platte im Nordosten Deutschlands. Sie liegt im zentralen und südlichen Teil von Mecklenburg-Vorpommern und zählt zu den drei großen Seengebieten südlich der Ostsee. Im Luftkurort „Plau am See“ hatten wir unser Domizil im „Parkhotel Klüschenberg“. 32 Clubmitglieder und Freunde, darunter der 1. Vorsitzende vom 1. BAC Jürgen Steinbrink mit Gattin sowie deren Schatzmeister Helmut Bringer. Somit hatten wir 2 Schatzmeister dabei und waren finanziell „total abgesichert“.

 

Die einzigartige Naturlandschaft mit ihrem vielschichtigen historischen Hintergrund wurde uns von unserem örtlichen Fremdenführer, Lutz Richter, sehr informativ erläutert. Zahlreiche Naturschutzgebiete mit endlosen Wasserwegen wechseln sich ab. Der Plauer See ist über die Müritz-Elde-Wasserstraße mit den Regionen Berlin und Hamburg verbunden. Die Seenkette vom Plauer See bis zum Müritzer See bietet sich für zahlreiche Wasserwanderungen an. Im Zuge der Christianisierung der slawischen Stämme, entstanden die noch heute erkennbaren mittelalterlichen Stadtkerne.

 

Am zweiten Urlaubstag starteten wir mit dem Bus zur Inselstadt Malchow. Bis zur Abfahrt unseres Schiffes nach Waren (Müritz) hatten wir noch Zeit zu einem Bummel durch die Gassen der Inselstadt. Beeindruckend war die etwa 15 m lange Drehbrücke von der Insel zum Festland - ein Wahrzeichen der Stadt. Mit dem Fahrgastschiff FONTANA ging es in ruhiger und angenehmer Fahrt über 5 Seen und 2 Kanäle nach Waren, Zentrum und größter Ort der Region. Der Hafen liegt sehr zentral, denn alle Gässchen und Straßen führen den Besucher irgendwann dorthin. Es riecht nach Wasser und geräuchertem Fisch. An der Uferpromenade schaut man weit über den See und lässt seinen Gedanken freien Raum.

 

Am folgenden Tag war unser Ziel die hügelige Landschaft um Basedow am Malchiner See, auch bekannt als die „Mecklenburgische Schweiz“. Der gesamte Dorfkern von Basedow mit Schloss, Park, Marstall und Kirche mit der barocken Orgelempore, steht unter Denkmalschutz. Am Nachmittag hinterließ der Besuch im Ivenacker Naturpark mit den uralten Eichen und dem Baumkronenpfad nachhaltigen Eindruck. Die Ivenacker Eichen sollen 500 bis 1000 Jahre alt und gehören damit zu den ältesten Europas. Die mächtigste Eiche hat einen Stammesumfang von über 11 Metern und eine Höhe von 35,5 Metern. Auf dem Gelände befindet sich weiterhin ein spektakulärer Baumkronenpfad. Er ist sowohl über einen Aufzug als auch über eine Wendelrampe begehbar. Der Rundblick über die Baumkronen und den Ivenacker See ist beeindruckend.

 

Am vierten Tag stand bei herrlichem MSC-Wetter ein Besuch der Universitäts- und Hansestadt Rostock auf dem Programm. Rostock ist die bevölkerungsreichste Großstadt sowie das wirtschaftliche und urbane Zentrum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Der Rostocker Hafen hat für den Fährverkehr und den Güterumschlag der Region eine besondere Bedeutung; hier befindet sich auch die Zentralverwaltung der Kreuzfahrtflotte „AIDA“. Der „Alte Strom“ im Warnemünder Hafen mit seinen Fischerbooten und den unzähligen Gaststätten besitzt ein ganz besonderes Flair. Vom Fischbrötchen bis zum Menü ist alles im Angebot. Von den Restaurants und Cafes lassen sich ein- und auslaufende Fischkutter, Yachten und Ausflugsschiffe beobachten. Am Kai lag die CELEBRITY SILHOUETTE, mit 319 m Länge und 36,80 m Breite und einem Passagieraufkommen von 2.886 Personen, das größte in diesem Jahr ankommende Passagierschiff in Warnemünde.

 

Am Donnerstag war der Müritz-Nationalpark angesagt, berühmt für seine See- und Fischadler und für Tausende von Kranichen, die hier im Frühjahr und Herbst rasten. Bei der Nationalpark-Information in Federow ist das Highlight die Live-Kamera, die das Brutgeschehen am nahegelegenen Fischadlerhorst beobachtet. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Neubrandenburg, wegen ihrer vier erhaltenen Stadttore „Stadt der vier Tore“ genannt. Vom Haus der Kultur und Bildung, ein 56 Meter hohes turmartige Hochhaus mit 16 Etagen hatten wir einen kolossalen Rundblick über die Stadt. Als letzte Station lag nun Neustrelitz vor uns, eine geschichtsträchtige Stadt. Das herzogliche Haus Mecklenburg-Strelitz unterhielt durch Heirat Beziehungen in alle Welt. Eine Strelitzer Prinzessin, Sophie Charlotte, war sogar 1761-1818 britische Königin. Ihr zu Ehren gab der Botaniker Joseph Banks, Direktor der Royal Gardens in Kew, einer exotischen, aus dem südlichen Afrika stammenden Blume den Namen Strelitzia reginae.

 

Auch die wunderbarste Reise geht einmal zu Ende. Da alle Teilnehmer noch nie an der Mecklenburger Seenplatte waren, bleibt diese abwechslungsreiche, interessante und wissenswerte Reise wohl unvergessen. Ein ungeplantes Treffen hatten wir noch mit den „Old Thunderhawks“ aus Berlin auf einer Raststätte.

Clubhock - erste hilfe und rettungsgasse (apr. 2018)

Zu einem Informationsabend lud der 1. Vorsitzende des MSC Bruchsal, Dieter Suffel, das DRK Büchenau ins Clublokal „Ritter“. Zahlreiche Clubmitglieder waren der Einladung gefolgt. Der 1. Vorsitzende vom DRK Büchenau, Franz Hasenfuss, informierte mit den Themen „Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen“ und „Rettungsgasse“ aus dem Verkehrsgeschehen.

 

Warum ist Erste Hilfe so wichtig: Erste Hilfe ist die unmittelbare Versorgung von verletzten oder erkrankten Personen, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Hierbei kommt es oft auf die ersten Minuten an. Die in diesen Minuten gesetzten ersten Maßnahmen können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Erste Hilfe muss, Fehler dürfen sein. Jeder Mensch ist froh, wenn ihm in einer Notsituation geholfen wird. Für Fehler beim Helfen kann man nicht bestraft werden. Einfach weiterfahren, nichts tun oder mit dem Handy fotografieren oder filmen wird jedoch mit hohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsentzug bestraft. Selbst in Gefahr bringen muss man sich nicht, aber die 112 anrufen geht immer. Um diese Hilfe auf unserem stark befahrenen Straßennetz schnell und umfangreich anbieten zu können, sind bestimmte Regeln und Gesetzesvorschriften zu beachten, die leider von manchen Verkehrsteilnehmern nicht eingehalten werden. Bei Verkehrssituationen, die zu einem Rückstau führen, haben die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse zu bilden, unabhängig ob sich Rettungskräfte nähern oder nicht. Also nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen. Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die Rettungsgasse freizumachen. Dabei ist die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf.

 

Mit viel Beifall wurde Franz Hasenfuss nach seinem gelungenen Vortrag von den Anwesenden bedacht und Dieter Suffel regte spontan an, im kommenden Jahr wieder ein Thema aus dem Bereich des DRK in das Jahresprogramm des MSC Bruchsal einzubauen.

Fischessen im Hopfengarten (März 2018)

Der Hopfengarten, idyllisch gelegen an einem See, befindet sich auf dem Weg von Leopoldshafen zur Rheinfähre - zufällig stolpert man hier vermutlich nicht vorbei. Es war nunmehr bereits das dritte Mal, dass wir unser traditionelles Fischessen im März hier einnahmen. Leider hatten auch wir heuer mit der Grippewelle zu kämpfen, sodass die Beteiligung, je näher der Termin kam, rapide abnahm und bei 30 Teilnehmern endete. In seiner kurzen Begrüßung wünschte Dieter Suffel den Erkrankten baldige Genesung und wies auf die nächsten Veranstaltungen, insbesondere auf die Clubreise im Juni, hin. Hier warten noch einige Plätze darauf besetzt zu werden.

 

Unsere hohen Erwartungen wurden jedoch wieder nicht enttäuscht: Die tollen Fischgerichte sind einfach einsame Spitze. Einige teilten sich den Vorspeisenteller "Im Hopfengarten", eine exquisite Auswahl raffiniert zubereiteter und auch optisch ansprechender Köstlichkeiten wie das Asiakörbchen mit gebackenen Meeresfrüchten oder die hausgemachte Bouillabaisse mit Fisch, Muscheln, Krustentieren und Knoblauchbrot, die Appetit auf mehr machten. Und so war es auch. Die von Herrn Coyocaru und unserem 1. Vorsitzenden Dieter Suffel zusammengestellte kleine Speisekarte kam hervorragend an. Ob Lachssteak, Zanderfilet, Peterfisch oder Red Snapper, den man hier nicht oft bekommt, begeisterten in Bezug auf Qualität und Geschmack unsere Teilnehmer. Ausgezeichnete Desserts rundeten das Angebot ab. Bei anschließend interessanten Gesprächen war dies trotz allem ein wirklich gelungener Abend und weckte bereits die Bereitschaft im nächsten Jahr, bei hoffentlich wieder weniger Grippeerkrankten, das traditionelle Fischessen wieder hier zu verbringen.

Jahreshauptversammlung (feb. 2018)

Zur Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand frist- und satzungsgemäß zum 9. Februar in unser Clublokal „Ritter“ in Büchenau geladen. 26 Mitglieder und 4 Gäste folgten der Einladung. Unser 1. Vorsitzender, Dieter Suffel, begrüßte die Anwesenden recht herzlich; ein herzliches Willkommen galt auch unseren Ehrenmitgliedern Werner Händel, Günter Wagner, Manfred Warta und Wolfgang Schuffenhauer. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung dem verstorbenen Clubmitglied Willi Hillebrand.

 

In seinem Jahresbericht blickte der 1. Vorsitzende auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Die Mitgliederzahl konnte im Vergleich zu den letzten Jahren wieder leicht erhöht werden. Die Clubaktivitäten umfassten 16 Veranstaltungen, von denen der Jahresempfang gemeinsam mit dem 1. BAC begangen wurde. Höhepunkt war 2017 wiederum die Clubreise im Juni, die uns an den Millstätter See führte. Desweiteren waren die Tagesausfahrten nach Öhringen und Buchen wiederum interessant und erlebnisreich. Insgesamt gesehen war die Teilnahme der Mitglieder an den Veranstaltungen zufriedenstellend, wobei der Durchschnitt bei 41 Teilnehmern pro Veranstaltung lag. Die Heimatwettbewerbe und die internationale Zielfahrt erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit., die Teilnehmerzahl lag hier bei 176. Ein unerwartetes Problem stellte sich im November. Unsere Homepage war stillgelegt. Eine Neueinrichtung war zwingend erforderlich. Das Informationsbedürfnis über Internet nimmt stetig zu,  dem können wir uns schließlich nicht mehr entziehen. Mit der nunmehr neu gestalteten Homepage ist es möglich, sich mit wenigen Klicks über alle Belange des MSC zu informieren.

 

Der Kassenbericht unseres Schatzmeisters Werner Seitz fiel äußerst positiv aus. Trotz hoher Ausgaben konnte ein Abrutschen ins Minus verhindert werden. Die Kassenprüfer Dr. Dr. Bernd Strecker und Conny Silbermann, er trug den Bericht vor, bestätigten dem Schatzmeister eine absolut einwandfreie Buchführung, die im Ergebnis eine schwarze Zahl aufwies. Der jedoch wichtigste Abschnitt des Abends war zweifellos die anstehenden Wahlen. Dabei galt es die Positionen 2. Vorsitzender, bisher Wolfgang Schuffenhauer, Schatzmeister, bisher Werner Seitz, und zwei Beisitzer, bisher Manfred Warta und Horst Kretschmer zu besetzen. Manfred Warta trat zurück, als Ersatz meldete sich niemand. Die Inhaber der übrigen Positionen traten zur Wiederwahl an und wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Auch Kassenprüfer Dr. Dr. Bernd Strecker stand zur Wahl und wurde einstimmig wiedergewählt. Die Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten zur JHV des ADAC Nordbaden am 24. März 2018 verliefen reibungslos.

 

Mit einem kurzen Ausblick auf die auch in diesem Jahr wieder interessanten Veranstaltungen, insbesondere unsere Clubreise an die Mecklenburgische Seenplatte – Plätze sind noch frei -, bedankte sich Dieter Suffel für die rege Beteiligung und wünschte dem Club eine gute Saison.

Neujahrsempfang (Jan. 2018)

Zum gemeinsamen Neujahrsempfang trafen sich der MSC und der 1. BAC am 6. Januar 2018 im Clublokal des MSC „Ritter“ in Büchenau. 60 Clubmitglieder und Freunde der Clubs waren den Einladungen der Clubvorsitzenden Dieter Suffel - in diesem Jahr für die Durchführung zuständig - und Jürgen Steinbrink gefolgt. Die Familie Hellriegel hatte dem Anlass entsprechend den Festsaal wiederum vortrefflich hergerichtet. Auch unsere One-Man-Band „Werner Stephan“ war abermals mit von der Partie und übernahm gekonnt die musikalische Begleitung der Veranstaltung.

 

In seiner Neujahrsansprache begrüßte Dieter Suffel die Teilnehmer und hieß besonders den Vorsitzenden des ADAC Nordbaden, Günther Bolich mit Partnerin Marina willkommen. Ein ebenso herzliches Willkommen erging an die anwesenden Ehrenmitglieder. Mit einem Rezept von Katharina Elisabeth Goethe (1731−1808), Mutter von Johann Wolfgang von Goethe, als Impuls für das Neue Jahr, gab er folgendes bekannt:

 

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst,
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird ein jeder Tag einzeln angerichtet, aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

Dann wird das Ganze sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit einem Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit!

 

Im Anschluss stellte Jürgen Steinbrink, der Vorsitzende des 1. BAC, in seiner Neujahrsansprache die politische Lage weltweit sowie hier vor Ort, die klimatischen Veränderungen und damit verbundenen Herausforderungen, Kinderarbeit und vieles mehr heraus. Er bat die Anwesenden das Jahr 2018 aktiv, positiv und mit viel Mut anzugehen. Eine gelungene Überraschung war die Ehrung von Kurt Hennrich für seine 40 Jahre Mitgliedschaft beim ADAC. Jürgen Steinbrink überreichte ihm die ADAC-Urkunde und Anstecknadel.  Insgesamt blickten beide Vorsitzenden auf ein zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Details hierzu erfolgen in den kommenden Jahreshauptversammlungen, ebenso die Planungen für das neue Jahr . Desgleichen wiesen sie darauf hin, die jedem Jahreswechsel innehabende Chance zu ergreifen, Begonnenes zu vollenden und Neues zu beginnen.

 

Nach den beiden Vorsitzenden ergriff der 1. Vorsitzende des ADAC Nordbaden, Günter Bolich, das Wort, und hob die Besonderheit dieser Traditionsveranstaltung hervor. Er bedankte sich bei beiden Clubs für die konstruktive Zusammenarbeit des vergangenen Jahres und hoffe auf weitere gute Mitarbeit für die gemeinsamen Ziele. Den „First Ladies“ der beiden Clubvorsitzenden überreichte er einen Blumenstrauß. Wie angekündigt brachten die Sternsinger von Büchenau, unter der Leitung von Frau Kramer einige Lieder sowie „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“  vor. Die anschließende Sammlung ist für Hilfsmaßnahmen vorgesehen, die sich gegen die Ausbeutung von Kindern richtet.

 

Nach diesem offiziellen Teil übernahm die Familie Hellriegel ihren Part. Sie servierte ein köstliches Mittagessen, das keine Wünsche offen ließ. Bei einer guten Tasse Kaffee und harmonischen Gesprächen verlief der Nachmittag wie im Fluge. Eine äußerst gelungene Veranstaltung ging leider viel zu früh aber erfolgreich zu Ende.