Clubnachrichten 2019

clubhock - unvergessene Reiseerlebnisse (okt. 2019)

Eine einmalige Erlebnisreise führten im Sommer dieses Jahres unsere Clubmitglieder Brigitte und Horst Kretschmer durch. Zwei Tage Moskau, 8 Tage mit dem Schiff auf der Wolga und zwei Tage St. Petersburg. Über diese tolle Reise berichtete Horst Kretschmer anlässlich unseres Clubabends am 11.Oktober in einem einstündigen Lichtbildervortrag.

 

In einem 22-stöckigen 4-Sterne-Hotel untergebracht, starteten wir nach unserer Ankunft am Folgetag in einem Bus die Besichtigung Moskaus. Der Kreml und der Rote Platz sind das Wahrzeichen Moskaus. in der Regel beginnt hier die Besichtigungstour. Die Basiliuskathedrale und das Staatliche Historische Museum, 4,5 Mio. Exponate, jeweils an einem Ende des Roten Platzes gelegen, sind von der Architektur überwältigend. Ebenso beeindruckend ist das Kaufhaus GUM, auf der östlichen Seite des Roten Platzes, zählt es zu den größten der Welt. Sehens- und besuchenswert ist auch das Bolschoitheater. Opern und Ballett sind die Spezialitäten. 1800 Plätze. Auch die Metro; ebenso ein Wahrzeichen Moskaus, darf man nicht versäumen, Täglich 9 00 0000 Fahrgäste, 10 000 Züge, 180 Stationen, teilweise 100 m tief verlegt. Die Stationen sind prunkvoll ausgestattet. Moskau hat 300 Kirchen und 30 Klöster. Informative Broschüren sind eine große Hilfe für die weiteren Besichtigungstouren. Am zweiten Tag erfolgte eine Rundfahrt mit dem Bus durch das restliche Moskau.

 

Noch am Abend ging es an Bord des Schiffes „Russ“. Begrüßt wurden wir von einer 3 Mann Band mit bekannten russischen Liedern. Die Begrüßung durch den Kapitän erfolgt am nächsten Tag auf dem Oberdeck mit einem Glas Krimsekt. Die Schiffsroute betrug 2300 Flusskilometer, der Höhenunterschied von 160 m bis St. Petersburg wurde mit Hilfe von 19 Schleusen überwunden. Insgesamt wurden 4 Seen durchquert, 3 davon hatten etwa die Größe vom Bodensee. Der längste war der Onegasee mit 250 km Länge. Es war eine sehr entspannende Fahrt, täglich Sonne um die 23 Grad. Das ruhige Dahingleiten, an den Ufern die unendlichen Wälder, die auf der östlichen Seite bis Sibirien reichen, ließen Kopf und Seele regenerieren. Unterwegs legten wir an drei größeren Orten an. Es waren jeweils berühmte Klosterstädte. Unvergessen bleibt der Besuch auf Museumsinsel Kishi mit den historischen Holzbauten und der Grillnachmittag in Mandrogi. Die am letzten Abend veranstaltete Käpitäns-Dinner-Party wird so schnell auch keiner vergessen.

 

Am nächsten Morgen liefen wir auf der Newa in St. Petersburg ein. Zunächst ging es ins Hotel und danach startete auch schon die Busreise. Ein Besuch des prachtvollen Museums „Eremitage“ ist Pflicht aber auch anstrengend. Es ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseum der Welt. Der Katharinenpalast und das Schloss Petersburg sind neben der Eremitage die geschichtsträchtigsten Bauwerke. Die historische Innenstadt umfasst 2300 Paläste, Prunkbauten und Schlösser. Begleitende Informationen sind hier notwendig. St. Petersburg wird weltweit zu den schönsten Großstädten gezählt. Es trägt auch den Beinamen „Venedig des Nordens“ Die Stadt liegt in der sumpfigen Mündung der Newa. Infolge der vielen Entwässerungskanäle bildeten sich zwangsläufig Insel, insgesamt 48. Eine phantastische Reise endete nach 12 Tagen in Frankfurt.